de.wedoany.com-Bericht: Der staatliche deutsche LNG-Terminalbetreiber Deutsche Energy Terminal GmbH (DET) hat angekündigt, dass das schwimmende Flüssigerdgas (FSRU)-Terminal in Stade, Niedersachsen, im September in Betrieb gehen soll. In einer Erklärung vom Mittwoch teilte das Unternehmen mit, dass nach umfangreichen technischen und sicherheitstechnischen Bewertungen sowie Vorbereitungsarbeiten in den vergangenen Monaten der Fahrplan für die erste LNG-Lieferung an die Anlage nun feststehe.

Im März 2024 traf die 174.000 Kubikmeter große FSRU „Energos Force" (Baujahr 2021), die sich im Besitz der Apollo-Tochter Energos Infrastructure befindet und von der deutschen Bundesregierung gechartert wird, am AVG-Terminal in Stade ein. Im März letzten Jahres kündigte DET den Vertrag mit dem Onshore-LNG-Terminalentwickler Hanseatic Energy Hub für diese FSRU-Anlage und verlegte die „Energos Force" per Untervercharterung nach Jordanien. Anfang des Jahres hatte DET noch erwartet, dass das Terminal vor dem zweiten Quartal 2026 nicht in Betrieb gehen könne.
DET erklärte, dass die Vertragsbedingungen sicherstellten, dass die „Energos Force" rechtzeitig zurückkehre, um an dem speziell errichteten Anleger im Industriehafen Stade-Butzfleth in Betrieb genommen zu werden. Das Terminal vervollständige das Konzept der Bundesregierung zur Sicherung der Gasversorgung und ergänze die bestehenden Terminals in Brunsbüttel und Wilhelmshaven, so DET.
Darüber hinaus verzeichnete DET im ersten Quartal dieses Jahres einen neuen Rekord bei der Regasifizierungsmenge. Die drei gecharterten FSRU lieferten in diesem Zeitraum mehr als 25 Terawattstunden (TWh) Gas in das deutsche Stromnetz – ein Anstieg um das 2,5-Fache gegenüber 10 TWh im ersten Quartal 2025, was etwa 10 % der gesamten deutschen Gasspeicherkapazität entspricht. DET betreibt zwei FSRU-Anlagen in Wilhelmshaven und eine in Brunsbüttel. Neben diesen Anlagen betreibt das private Unternehmen Deutsche ReGas die FSRU-Anlage in Mukran.
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