Grönland Energy unterzeichnet Bohrvereinbarung mit Halliburton für 2026
2026-06-11 14:33
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de.wedoany.com-Bericht: Die Grönland Energy Company hat mit Halliburton eine Dienstleistungsvereinbarung unterzeichnet, um die Vorbereitungen für die für 2026 geplanten Explorationsaktivitäten im Jameson-Land-Becken in Ostgrönland weiter voranzutreiben.

Gemäß der Vereinbarung wird Halliburton umfassende Beratungs-, Logistik-, Bohrlochdienstleistungen und Bohrunterstützung für das bevorstehende Projekt bereitstellen. Das Projekt soll die ersten modernen Onshore-Explorationsbohrungen in diesem Becken seit Jahrzehnten umfassen.

Die Vereinbarung basiert auf einem zuvor mit Stampede Drilling angekündigten fünfjährigen Bohrvertrag, der einen für die Arktis geeigneten Bohrturm umfasst. Grönland Energy hat außerdem zusätzliche Dienstleistungsvereinbarungen mit IPT Well Solutions und anderen Auftragnehmern unterzeichnet.

Grönland Energy plant, die Bohrarbeiten im Oktober 2026 zu beginnen, zunächst mit den Explorationsbohrungen OPW-1 und OPW-6, wobei jede Bohrung voraussichtlich eine Tiefe von etwa 3.500 Metern erreichen wird. Der erfolgreiche Abschluss der ersten Bohrungen würde dem Unternehmen einen Arbeitsanteil von bis zu 70 % an diesem Lizenzgebiet verschaffen.

Das Unternehmen gab an, dass im Projektgebiet bereits Mobilisierungsarbeiten durchgeführt werden, darunter Genehmigungsverfahren, Infrastrukturplanung, Beschaffung von Ausrüstung sowie Logistikaktivitäten zur Unterstützung des Feldbetriebs in abgelegenen arktischen Gebieten.

Grönland Energy ist kürzlich an der Nasdaq unter dem Börsenkürzel GLND an die Börse gegangen und hat durch ein öffentliches Angebot einen Gesamterlös von rund 70 Millionen US-Dollar erzielt. Das Unternehmen erklärte, dass diese Mittel für die Beschaffung von langlebigen Ausrüstungsgegenständen und die Feldentwicklungsaktivitäten im Zusammenhang mit dem Explorationsprojekt verwendet werden sollen.

Grönland Energy zielt auf mehrere Explorationsziele im Jameson-Land-Becken ab, wobei historische seismische Daten und frühere Branchenstudien auf ein erhebliches Öl- und Gaspotenzial in der Region hinweisen. Das Unternehmen beruft sich auf unabhängige Schätzungen, wonach das Becken bis zu 13 Milliarden Barrel unkorrigierte, risikobehaftete prospektive Ölressourcen enthalten könnte.

Die Aktivitäten zur Einbindung der Gemeinschaft werden fortgesetzt, darunter Treffen mit lokalen Interessengruppen in Ittoqqortoormiit. Das Unternehmen arbeitet darauf hin, die Bohrarbeiten im Laufe dieses Jahres durchzuführen.

Diese geplanten Explorationsaktivitäten gehören zu den am meisten beachteten Frontier-Bohrprojekten in der Arktis, und es wird erwartet, dass ihre Ergebnisse neue Erkenntnisse über das Öl- und Gaspotenzial Ostgrönlands liefern werden.

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