GCI in Alaska, USA, setzt Starlink-Bonded-Gateways ein, um Tausende von Kunden zu versorgen

2026-06-12 09:50
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de.wedoany.com-Bericht: GCI, der größte Telekommunikationsanbieter Alaskas, hat angekündigt, in mehreren Gemeindezentren wie Bethel, Sitka, Kotzebue und Dillingham dedizierte Bonded Gateways von Starlink zu installieren, um Tausenden von Kunden Internetverbindungen bereitzustellen.

Die Bonded-Gateway-Technologie nutzt optische Intersatelliten-Laserlinks und ermöglicht Multi-Gigabit-Verbindungen auch an Orten ohne Starlink-Bodenstationen. Laut einem Artikel von Basenor fasst diese Technologie mehrere Satellitenverbindungen zu einer einzigen aggregierten Verbindung zusammen und dient als mittelfristige Lösung zur Erzielung symmetrischer Geschwindigkeiten. Anschließend versorgen Netzwerkanbieter wie GCI Haushalte, Unternehmen, Schulen und medizinische Einrichtungen in den Gemeinden mit diesen Diensten.

Diese Bereitstellung basiert auf einer zwischen GCI und Starlink im Jahr 2024 geschlossenen Wiederverkaufsvereinbarung für Unternehmen, die es GCI ermöglicht, Satellitendienste in niedriger Erdumlaufbahn (LEO) in seine kommerziellen Konnektivitätsprodukte zu integrieren. Starlink hat bereits ähnliche Community-Gateways in Unalaska und Nome installiert; der Durchsatz am Standort Unalaska soll bis zu 10 Gbps betragen.

GCI positioniert die Bonded Gateways als Ergänzung und nicht als Ersatz für die bestehende Glasfaser-, Mikrowellen- und Satelliten-Infrastruktur. Billy Wailand, Senior Vice President für Unternehmensentwicklung bei GCI, erklärte, dass die Versorgung eines Bundesstaates wie Alaska den Einsatz aller verfügbaren Werkzeuge erfordere und die LEO-gestützten Gateways die Netzwerkresilienz erhöhten. Das Unternehmen betonte, dass Netzwerkzuverlässigkeit in Alaska besonders wichtig sei, da Breitbanddienste die medizinische Versorgung, Bildung und öffentliche Sicherheit in abgelegenen und straßenlosen Gebieten unterstützten.

Satellitendienste haben bei den bundesstaatlichen Breitbandstandards Fortschritte erzielt, doch Alaska stellt weiterhin eine Ausnahme dar. Im zweiten Halbjahr 2025 stellte Ookla Speedtest fest, dass Starlink in jedem Bundesstaat außer Alaska eine mediane Download-Geschwindigkeit von 100 Mbps oder mehr bereitstellte. Alaska erfüllte damit nicht die Mindestanforderungen der US-amerikanischen Federal Communications Commission an die Downstream-Geschwindigkeit.

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