de.wedoany.com-Bericht: Um den schnell wachsenden Energiebedarf der künstlichen Intelligenz zu decken, vertieft Eco Wave Power die Kooperationsgespräche mit der Florida Atlantic University (FAU) und der University of Michigan. Gemeinsam soll die Entwicklung KI-gestützter Wellenenergieanwendungen vorangetrieben werden, darunter die WaveGPT-Plattform sowie ein Konzept für ein küstennahes Rechenzentrum, das mit Wellenenergie versorgt wird.
Das strategische Treffen fand an der FAU statt, mit Teilnehmern aus den Bereichen marine erneuerbare Energien, künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge, Elektrotechnik, Meerestechnik und Energiesystemoptimierung. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf zwei Hauptlinien. Zum einen wird die Entwicklung der WaveGPT-Plattform vorangetrieben, einem KI-basierten Betriebsintelligenzsystem von Eco Wave Power, das Echtzeit-Betriebsdaten von Wellenenergieanlagen mittels prädiktiver Analysen, Anomalieerkennung, Leistungsoptimierung und digitaler Zwillinge analysiert. Zu diesem Zweck haben Eco Wave Power und die FAU gemeinsam einen Antrag mit dem Namen TEAMER eingereicht, der sich auf datengesteuerte Energieflusskartierung und Betriebsintelligenz in der Wellenenergietechnologie konzentriert, um mit Hilfe von KI die Systemleistung zu verbessern, die Betriebsplanungseffizienz zu steigern und die Kommerzialisierung zu beschleunigen.
Die andere Richtung betrifft eine mögliche gemeinsame Förderung der drei Parteien, die auf die Schaffung eines KI-optimierten, mit Wellenenergie versorgten Küstenrechenzentrums abzielt. Dieses Konzept integriert Wellenenergieerzeugung, Energiespeichersysteme, fortschrittliche Kühltechnologien, digitale Zwillinge und intelligentes Arbeitslastmanagement in einer einheitlichen Plattform für zukünftige KI- und Edge-Computing-Einrichtungen in Küstennähe. Eco Wave Power gibt an, dass diese Vision auf der Einschätzung eines steigenden Bedarfs zukünftiger Rechenzentren in Bezug auf Stromversorgung, Energiemanagement und Kühlsysteme basiert. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass Küstenstandorte die Vorteile sowohl der Nutzung erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung als auch der Meerwasser-Hilfskühltechnologie bieten. Die Plattform wird mithilfe KI-gesteuerter digitaler Zwillinge Wellenbedingungen, Rechenlasten, Kühlbedarf, Energiespeicherzustände und Netzsituationen in Echtzeit vorhersagen, um so die Optimierung von Energie-, Wasser- und Rechensystemen zu steuern.
Zu den an der Diskussion beteiligten Experten gehören: Dr. Yufei Tang, Direktor des Florida Power & Light Center for Intelligent Energy Technologies (InETech) an der FAU; Dr. James VanZwieten, Direktor des Southeast National Marine Renewable Energy Center (SNMREC) an der FAU; Gabriel Alsenas, stellvertretender Direktor von SNMREC und InETech; Dr. Sasha Fung, Postdoktorand an der FAU; Professor Lei Zuo von der University of Michigan; sowie Louis King und Wei-Ying Wong.
Dr. Yufei Tang wies darauf hin, dass KI die Art und Weise, wie Energiesysteme entworfen, überwacht und optimiert werden, grundlegend verändert. Die Kombination von marinen erneuerbaren Energien, fortschrittlichen digitalen Zwillingen, prädiktiven Analysen und intelligenter Steuerung könnte eine neue Generation von Energieinfrastrukturen schaffen, die sowohl nachhaltig als auch flexibel an sich schnell ändernde Anforderungen anpassbar ist. Inna Braverman, Gründerin und CEO von Eco Wave Power, erklärte, dass KI voraussichtlich einer der größten Treiber des Strombedarfs im nächsten Jahrzehnt sein wird, während Wellenenergie das Potenzial hat, die nächste Generation küstennaher digitaler Infrastruktur zu unterstützen. Sie ist der Ansicht, dass durch die Verschmelzung von Wellenenergie, KI-Optimierung, fortschrittlicher Kühlung und digitalen Zwillingen die Möglichkeit erforscht werden kann, dass erneuerbare Energien direkt zur schnellen Expansion von KI-Rechenzentren und Edge-Computing-Einrichtungen beitragen.
Eco Wave Power gab bekannt, dass die oben genannten Pläne Teil der Gesamtstrategie des Unternehmens sind, deren Kernziel die Integration von künstlicher Intelligenz, prädiktiven Analysen, digitalen Zwillingen und erneuerbarer Energieerzeugung in zukünftige Energieinfrastruktursysteme ist. Das Unternehmen wies gleichzeitig darauf hin, dass die entsprechenden Diskussionen und Förderanträge derzeit noch geprüft werden und die endgültige Umsetzung noch von der Mittelbewilligung und der Unterzeichnung formeller Vereinbarungen durch alle Parteien abhängt.
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