de.wedoany.com-Bericht: Die Behörde für Kommunikation und Digitales (BAKTI) des indonesischen Ministeriums für Kommunikation und Digitales hat Vorschläge für den Bau von Internetdiensten an rund 160.000 Standorten aus ganz Indonesien erhalten, was die hohe Nachfrage nach Konnektivität in unterversorgten Gebieten des Landes widerspiegelt.
BAKTI-Präsident Fadhilah Mathar gab diese Zahl in einem Interview auf der Insel Maratua im Bezirk Berau, Ost-Kalimantan, bekannt. Er erklärte, dass nicht alle Vorschläge umgesetzt werden könnten, da der Bau von Internetdiensten die Budgetverfügbarkeit und die Bewertung der vorgeschlagenen Standorte berücksichtigen müsse. Die Vorschläge für Zugangspunkte stammen in der Regel von lokalen Regierungen oder Gemeinschaften, einschließlich Anfragen von Bezirksvorstehern, Kommunikations- und Digitalabteilungen und sogar Gouverneuren.
Die Baukosten für die Infrastruktur der Internetverbindung variieren stark je nach Region, hauptsächlich abhängig von den geografischen Bedingungen und der verwendeten Technologie. In Papua beispielsweise liegen die Kosten zwischen 1 Milliarde und 3 Milliarden Indonesischen Rupiah. Fadhilah wies darauf hin, dass lokale Regierungen mit finanziellen Mitteln auch selbst bauen könnten, ohne dass dies zwingend von BAKTI durchgeführt werden müsse.
BAKTI hat der Regierung einen umfassenden Vorschlag für den nationalen Konnektivitätsbedarf vorgelegt, der Karten von Blindzonen, Finanzierungsbedarf und optionale Technologielösungen für etwa 2.000 Standorte umfasst. Die Priorität des Baus wird letztendlich von der Regierung festgelegt und könnte in den Jahren 2027 bis 2028 beginnen.
Darüber hinaus sind Mobilfunkbetreiber ebenfalls verpflichtet, den Netzausbau in Grenz-, Rand- und rückständigen Gebieten („3T-Gebiete“) zu unterstützen; diese Verpflichtung wurde bereits in der Frequenzzuteilung festgelegt. Angesichts der 160.000 Vorschläge steht die digitale Transformation Indonesiens weiterhin vor erheblichen Infrastrukturherausforderungen, die eine Zusammenarbeit zwischen Regierung und Betreibern erfordern, um den Bau an den dringendsten Standorten zu priorisieren.
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