de.wedoany.com-Bericht: Der indische Solarhersteller HVR Solar hat eine Reihe von Vereinbarungen unterzeichnet, um im Distrikt Amroha im Bundesstaat Uttar Pradesh eine Fabrik zur Herstellung von Tunneloxid-Passivierungskontakt (TOPCon) Solarzellen mit einer Kapazität von 1,2 GW zu errichten.

Die genannten Vereinbarungen wurden während der SNEC 2026 Photovoltaik-Messe in Shanghai, China, getroffen. Im Rahmen des Projekts unterzeichnete HVR Solar eine Absichtserklärung (MoU) mit dem chinesischen Solarausrüstungslieferanten Han's PV, der die Produktionslinie und Ausrüstung für die TOPCon-Fabrik liefern wird.
Sagar Sachdev, Direktor von HVR Solar, erklärte, dass die Vision des Unternehmens über die reine Fertigungskapazität hinausgehe und ein zukunftsorientiertes Ökosystem aufgebaut werde, um die Position Indiens in der globalen Solarwertschöpfungskette zu stärken. Er wies darauf hin, dass die geplante 1,2-GW-TOPCon-Solarzellenfabrik in Amroha das Engagement des Unternehmens für Innovation, Eigenständigkeit und nachhaltiges industrielles Wachstum widerspiegele. Diese Investition werde nicht nur die heimische Solarzellenproduktion steigern, sondern auch langfristigen Wert für Kunden, Partner und die lokale Gemeinschaft schaffen.
Darüber hinaus schloss HVR Solar eine Vereinbarung mit dem Industrieanlagenlieferanten Gentech, der die Chemikalien- und Gasversorgungssysteme für die Zellfertigung bereitstellen wird. Indygreen Technologies wurde als technologischer Wegbereiter des Projekts ernannt und ist für die Integration und Inbetriebnahme der Produktionslinie verantwortlich. HVR Solar gab an, während der Veranstaltung in Shanghai auch Gespräche mit anderen Versorgungsunternehmen geführt zu haben, um eine breitere Lieferkette für die Fabrik aufzubauen.
Die Planung dieser Produktionslinie erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Indien seine heimische Solarfertigungskapazität durch die Verringerung der Abhängigkeit von importierten Komponenten und die Stärkung der lokalen Lieferkette ausbaut. HVR Solar erklärte, dass die Fabrik in Amroha nach ihrer Inbetriebnahme voraussichtlich über 500 Arbeitsplätze in den Bereichen Technik, Betrieb und Verwaltung schaffen werde.
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