Brasiliens Rohstahlproduktion in den ersten fünf Monaten bei 13,4 Millionen Tonnen, ein Rückgang von 1,9 % im Vergleich zum Vorjahr
2026-06-21 10:02
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de.wedoany.com-Bericht: Laut den am 19. Juni 2026 vom brasilianischen Stahlverband (Instituto Aço Brasil) veröffentlichten statistischen Daten belief sich die kumulierte Rohstahlproduktion Brasiliens von Januar bis Mai 2026 auf 13,4 Millionen Tonnen, ein Rückgang von 1,9 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2025. Die monatliche Produktion im Mai betrug 2,8 Millionen Tonnen, ein Anstieg von 2,4 % im Jahresvergleich, was gewisse Anzeichen einer Erholung zeigt. Im gleichen Zeitraum beliefen sich die Inlandsverkäufe von Stahl auf dem brasilianischen Markt auf 8,7 Millionen Tonnen, ein Anstieg von 0,9 % im Jahresvergleich; die Importe betrugen 2,4 Millionen Tonnen, ein Rückgang von 17 %; die Exporte beliefen sich auf 4,4 Millionen Tonnen, ein Anstieg von 7,8 %. Der scheinbare Verbrauch lag bei 10,8 Millionen Tonnen, ein Rückgang von 4,1 % im Jahresvergleich.

Betrachtet man die Daten allein für den Monat Mai, so betrug die brasilianische Rohstahlproduktion 2,8 Millionen Tonnen, ein Anstieg von 2,4 % im Jahresvergleich; die Inlandsverkäufe beliefen sich auf 1,8 Millionen Tonnen, ein Anstieg von 1,3 %. Die Exporte betrugen 645.000 Tonnen, ein Rückgang von 35 % im Jahresvergleich; die Importe beliefen sich auf 312.000 Tonnen, ein deutlicher Rückgang von 55,4 %. Der scheinbare Verbrauch lag bei 2,1 Millionen Tonnen, ein Rückgang von 14,1 % im Jahresvergleich. Der starke Rückgang der Importe steht in engem Zusammenhang mit den kürzlich von Brasilien eingeführten 25-prozentigen Zollkontingenten für importierten Stahl und den damit verbundenen Antidumpingmaßnahmen.

Was die Branchenstimmung betrifft, so fiel der vom brasilianischen Stahlverband veröffentlichte Stahlindustriekonfidenzindex (ICIA) im Juni 2026 auf 47,8 Punkte, ein deutlicher Rückgang um 12,1 Punkte gegenüber Mai. Damit unterschritt er erneut die 50-Punkte-Wachstumsschwelle und erreichte den niedrigsten Stand des Jahres. Ein ICIA-Wert unter 50 Punkten deutet darauf hin, dass die Führungskräfte der Branche pessimistisch in die Zukunft blicken.

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