de.wedoany.com-Bericht: Die australische St Barbara Ltd. (ASX: SBM) hat Fortschritte bei ihren Plänen zur Erschließung einer Goldmine in Nova Scotia erzielt. Die Bundesaufsichtsbehörde hat die erste Projektbeschreibung für das geplante 15-Mile Processing Hub angenommen, womit das formelle Genehmigungsverfahren eingeleitet wurde.
Das Projektunterlagen durchlaufen nun eine 20-tägige öffentliche Konsultationsphase, in der auch Gespräche mit den Mi’kmaq-Gemeinschaften geführt werden. Anschließend entscheiden Bundesbeamte, ob eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung für das Projekt erforderlich ist.
Andrew Strelein, Managing Director und CEO von St Barbara, erklärte, dass die Einreichung der Unterlagen einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Genehmigung des 15-Mile Processing Hub darstelle. Dies spiegele die Arbeit des Unternehmens in den letzten drei Jahren wider. Das Projekt sei neu gestaltet und gestärkt worden, um die Rückmeldungen von Aufsichtsbehörden, lokalen Gemeinschaften und den Mi’kmaq-Gemeinschaften vollständig zu berücksichtigen und darauf zu reagieren.
Das Verarbeitungszentrum steht im Einklang mit der kürzlich zwischen Ottawa und der Provinz Nova Scotia geschlossenen Kooperationsvereinbarung, die ein Genehmigungsverfahren nach dem Prinzip „Ein Projekt, eine Prüfung“ vorsieht. Das Projekt plant die Wiedererschließung von drei historischen Minen in Nova Scotia sowie den Bau einer zentralen Verarbeitungsanlage mit einer Jahreskapazität von 3 Millionen Tonnen Erz. Laut einer Anfang des Jahres veröffentlichten Machbarkeitsstudie soll das Projekt während einer Betriebsdauer von 11 Jahren jährlich etwa 100.000 Unzen Gold produzieren.
Das Projektdesign wurde optimiert. Die Verarbeitungsanlage wird Erz aus den Minen 15-Mile, Old Austen und Old Mitchell verarbeiten, anstatt wie ursprünglich erwogen mehrere Verarbeitungsanlagen zu errichten. St Barbara gab an, dass das neu gestaltete Konzept Rückmeldungen von indigenen Gemeinschaften, Aufsichtsbehörden, Umweltexperten und lokalen Interessengruppen berücksichtigt und auf zehnjährigen Umweltstudien sowie dreijährigen Ingenieurarbeiten basiert. Die überarbeitete Gestaltung reduziert die Flächeninanspruchnahme in der 15-Mile-Mine um 23 %, in der Old-Austen-Mine um 43 % und in der Old-Mitchell-Mine um 55 %. Zudem wurden mehrere zuvor geplante Straßen und einige Verarbeitungsanlagen gestrichen, wodurch die Auswirkungen auf Feuchtgebiete und Wassereinzugsgebiete verringert werden. Außerdem sollen historisch durch erhöhte Quecksilber- und Arsenwerte belastete Minenstandorte saniert werden.
Diese öffentliche Bekanntmachung ist der erste Schritt im gesamten Genehmigungsverfahren. Es folgen die Umweltverträglichkeitsprüfung der Provinz Nova Scotia sowie eine Reihe von Genehmigungsverfahren auf Provinz- und Bundesebene. St Barbara plant, die Umweltverträglichkeitsprüfung im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einzureichen und gleichzeitig die Machbarkeitsstudie für das Projekt voranzutreiben. Nach Schätzungen des Unternehmens könnte das Projekt während der Bau-, Betriebs- und Stilllegungsphase wirtschaftliche Aktivitäten in Höhe von rund 5 Milliarden CAD generieren, während der Bauphase etwa 1.386 Arbeitsplätze im Baugewerbe schaffen und in ländlichen Gebieten von Nova Scotia rund 740 langfristige Betriebsarbeitsplätze bieten.
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