de.wedoany.com-Bericht: Andreas Sohmen-Pao, Vorsitzender der BW Group, gab bekannt, dass das Unternehmen in den kommenden Jahren Milliarden von Dollar in Schiffe, Offshore-Windkraftinstallationen, Batteriespeicher und digitale Infrastruktur investieren will, um seine führende Position in der Branche weiter zu festigen.
Konkret erklärte er in seinem Vorwort zur Zeitschrift „World Horizon“ der BW Group, dass das Unternehmen zwischen 2020 und 2030 voraussichtlich über 200 Milliarden US-Dollar investieren wird, die Neubauten, Wachstumsgeschäfte und Infrastrukturbereiche umfassen.
Er wies darauf hin, dass bei Investitionen langfristiges Denken wichtig sei. Die BW Group investiere aktiv, nicht weil die Vermögenswerte billig seien, sondern mit einem langfristigen Horizont. Seiner Ansicht nach müssten Investitionen systematisch und geduldig erfolgen, nicht aufgrund kurzfristiger Marktschwankungen.
Er sagte: „Dies ist eine groß angelegte Kapitalallokation, die sowohl den Umfang der erforderlichen Erneuerungen als auch die Breite der Plattformen widerspiegelt, die aufgebaut werden. Der Investitionsumfang umfasst sowohl traditionelle Schifffahrtsgeschäfte als auch neue Bereiche, darunter Offshore-Windkraftinstallationen, Batteriespeicher, digitale Infrastruktur und Wasseraufbereitung. Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass jedes Geschäft einem echten und dauerhaften Massenbedarf entspricht.“
Der Auftragsbestand der BW Group umfasst LNG-Schiffe, VLGCs und MR-Produktentanker sowie Windkraftinstallationsschiffe, die im Rahmen des Cadeler-Geschäfts konfiguriert sind.
Er wies gleichzeitig darauf hin: „Umsetzungsstärke und Bescheidenheit sind entscheidend.“ Er sagte: „Ob sich die Investitionszusagen wirklich auszahlen, hängt von der dahinterstehenden Umsetzung ab.“
Er erklärte: „Der Schiffsbetrieb selbst ist herausfordernd, aber bereits recht ausgereift. In neueren Bereichen wie dem Bau von Offshore-Windparks und schwimmenden Regasifizierungsanlagen, der Inbetriebnahme von netzgebundenen Energiespeichern oder dem Aufbau digitaler Infrastruktur werden die Anforderungen immer höher.“ Diese Projekte seien komplex und mit technischen Risiken, regulatorischen Abhängigkeiten und Lieferkettenabhängigkeiten verbunden, weshalb sie sorgfältig gemanagt werden müssten und keine Selbstzufriedenheit aufkommen dürfe.
Er betonte, dass intellektuelle Bescheidenheit nicht mangelndes Selbstvertrauen bedeute. Im Laufe der Zeit schnitten die Unternehmen und Teams, die am schnellsten lernten, oft am besten ab – nicht weil sie Fehler vermieden, sondern weil sie Fehler schneller erkannten und Anpassungen vornahmen.
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