de.wedoany.com-Bericht: Karnataka prüft die Einrichtung eines speziellen Förderrahmens für Biotechnologieunternehmen, der Finanzierung, Beratung, Regulierung und Kommerzialisierungshilfe umfasst. Dies soll das Biotechnologie-Ökosystem des Bundesstaates stärken und den Zugang von Start-ups zu Wachstumskapital verbessern.
Der Rahmenvorschlag wurde auf einer Sitzung der von Biocon-Gründerin Kiran Mazumdar-Shaw geleiteten Biotechnologie-Visionärsgruppe (Vision Group on Biotechnology, VGBT) vorgestellt. Die Mitglieder identifizierten KI-gestützte Biotechnologie und Bioproduktion als zentrale Schwerpunkte für das nächste Wachstum der Branche.
Die IT/BT-Abteilung des Bundesstaates erklärte in einer Mitteilung, dass die Regierung auch prüfe, wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Wirkstoffforschung, Diagnostik, Genomik, Präzisionsmedizin und medizinischen Anwendungen ausgeweitet werden könne.

Mazumdar-Shaw wies in der Mitteilung darauf hin, dass Karnataka bereits ein starkes Biotechnologie-Ökosystem mit Unterstützung von Forschungseinrichtungen, Industrie und Start-ups aufgebaut habe. Für das nächste Wachstum seien stärkere Unterstützung für translationale Forschung, Kommerzialisierung und Skalierung erforderlich.
Die Mitglieder erörterten die Notwendigkeit eines landesweiten Mechanismus zur Unterstützung von Biotechnologieunternehmen in verschiedenen Entwicklungsphasen sowie eine verstärkte Zusammenarbeit mit Risikokapitalgesellschaften, strategischen Investoren und Branchenakteuren, um den Finanzierungsbedarf zu decken.
Die Bioproduktion sei ebenfalls ein vorrangiger Bereich, wobei die Diskussionen auf den Ausbau der Infrastruktur zur Unterstützung der industriellen Biotechnologie, fortschrittlicher Therapien und exportorientiertem Wachstum abzielten.
IT/BT-Sekretärin N Manjula erklärte, die Regierung werde sich weiterhin auf die Stärkung der gesamten Biotechnologie-Wertschöpfungskette konzentrieren – von Forschung und Innovation über Unternehmensgründung und Fertigung bis hin zur Arbeitskräfteentwicklung. Das Kernziel sei die Schaffung eines förderlichen Ökosystems, das Innovationen unterstützt, Investitionen anzieht und die zukünftigen Arbeitskräfte ausbildet.
In der Sitzung wurde auch erörtert, wie der Bengaluru Tech Summit 2026 genutzt werden könne, um Biotechnologie-Start-ups durch Investorenbeteiligungsprogramme zu präsentieren und nationale sowie globale Investitionen anzuziehen.
Weitere Diskussionsthemen umfassten regulatorische und kommerzielle Unterstützung für Start-ups, Chancen der Meeresbiotechnologie und der Küsten-Bioökonomie (einschließlich Algenzucht und Bioenergie), die Entwicklung der Biotechnologie-Infrastruktur sowie Ausbildungsprogramme für die Branche.
An der 64. Sitzung der Biotechnologie-Visionärsgruppe nahmen Manjula sowie die Mitglieder G Padmanaban, Devi Shetty, Taslimarif Saiyed, Vishal Rao und Murali Ramachandra teil.
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