DP World reduziert CO2e-Emissionen in britischen Lieferketten um über 160.000 Tonnen in drei Jahren
2026-06-28 11:57
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de.wedoany.com-Bericht: Die DP World Group hat durch verschiedene Maßnahmen in weniger als drei Jahren dazu beigetragen, die CO2-Äquivalent-Emissionen (CO2e) in den britischen Lieferketten ihrer Kunden um über 160.000 Tonnen zu reduzieren. Dieser Erfolg ist vor allem auf die Erhöhung des Anteils des Schienengüterverkehrs, die Einführung kohlenstoffarmer Straßentransportlösungen und die Umsetzung von CO2-Reduktionsprogrammen zurückzuführen.

Das im September 2023 gestartete Programm zur Verkehrsverlagerung (Programa de Cambio Modal) spielte dabei eine entscheidende Rolle. Es erhöhte den Anteil des Schienengüterverkehrs am DP World-Terminal in Southampton von 21 % auf über 30 %. Insgesamt wurden bereits über 200.000 Lkw-Fahrten von der Straße auf die Schiene verlagert.

Am kohlenstoffarmen Lkw-Pilotprogramm (LCTP) von DP World UK nehmen bereits über 1.500 Lkw teil. In der ersten Phase des Programms konnten Spediteure, die die Standorte London Gateway und Southampton bedienen, den Kraftstoff ohne Zusatzkosten von Diesel auf hydriertes Pflanzenöl (HVO) umstellen. In der zweiten Phase wurde in Southampton das Pilotprogramm zur Einführung und Beschleunigung von Elektrofahrzeugen (EVITA) gestartet, das es Spediteuren ermöglicht, schwere Elektro-Lkw zu den gleichen Kosten wie Diesel-Lkw zu betreiben und innerhalb von 12 Wochen einen praktischen Betriebstest durchzuführen.

John Trenchard, Vice President für nachhaltige Lieferketten bei DP World, erklärte, dass die Einsparung von über 160.000 Tonnen CO2e in nur drei Jahren ein wichtiger Meilenstein sei. Das Unternehmen betrachte eine kohlenstofffreie Wirtschaft als Schlüsselfaktor für zukünftiges Wachstum und die Bereitstellung hochwertiger Dienstleistungen für seine Kunden. Er wies darauf hin, dass diese Errungenschaft die praktischen Vorteile der Zusammenarbeit zwischen Häfen, Logistikdienstleistern und Kunden bei der Dekarbonisierung von Lieferketten in großem Maßstab zeige. Durch Maßnahmen wie Schienengüterverkehr, kohlenstoffarme Kraftstoffe, Elektrifizierung und CO2-Gutschriften könne man Kunden dabei helfen, ihre Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig effiziente, widerstandsfähige und wirtschaftlich nachhaltige Lieferketten aufrechtzuerhalten.

Diese Initiativen helfen Kunden, ihre Scope-3-Emissionen zu reduzieren, ohne die Effizienz, Zuverlässigkeit oder Wettbewerbsfähigkeit ihrer Lieferketten zu beeinträchtigen.

Das CO2-Embedding-Programm (CIP) von DP World verzeichnet seit seinem Start im Januar 2025 ein kontinuierliches Wachstum. Das registrierte Frachtvolumen hat bereits 250.000 TEU überschritten. Die im Rahmen dieses Programms verfügbaren Kreditlimits wurden von 50 kg CO2e pro Container auf 250 kg CO2e pro Container vervierfacht.

Mit diesem Programm hat DP World UK Anfang dieses Jahres neue Zertifikate für die Einbettung von Containerterminals (Certificados de Inserción de Terminal de Contenedores) eingeführt. Diese Zertifikate, die durch Emissionsreduktionen in Southampton entstehen, werden in das CO2-Embedding-Programm von DP World aufgenommen. Sie ermöglichen es Kunden, die durch Elektrifizierung, erneuerbaren Strom und kohlenstoffarme Kraftstoffe (wie HVO) erzielten Emissionsreduktionen auf ihre eigenen Dekarbonisierungsziele in der Lieferkette anzurechnen.

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