de.wedoany.com-Bericht: Der Verband für Informations- und Kommunikationstechnologie Ugandas (ICT Association of Uganda) und das Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Innovation haben kürzlich eine strategische Runde Tisch-Konferenz abgehalten, um den Fahrplan für die digitale Transformation des Landes für den dritten nationalen Informations- und Kommunikationstechnologie-Gipfel 2026 (3rd National ICT Summit 2026) zu erstellen.

Das Treffen stand unter dem Motto „Von Konnektivität zu Intelligenz: Nutzung von Künstlicher Intelligenz, digitaler Infrastruktur und Innovation zur Beschleunigung des zehnfachen Wachstums Ugandas und zur Verwirklichung einer 500-Milliarden-Dollar-Wirtschaft bis 2040". Vertreter aus Regierung, Privatsektor, Wissenschaft, Innovationsbereich und Entwicklungspartnern nahmen an den zweitägigen Diskussionen teil.
ICTAU-Präsidentin Elizabeth Ntege rief die Teilnehmer bei der Eröffnungszeremonie dazu auf, über allgemeine Dialoge hinauszugehen und sich auf umsetzbare, branchenbezogene praktische Lösungen zu konzentrieren. Sie betonte, dass die Wirksamkeit des Gipfelprozesses letztlich an den Umsetzungsergebnissen gemessen werden sollte, nicht an der Breite der Diskussionen.
Der Ökonom Trevor L., der das Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Innovation vertrat, wies darauf hin, dass die langfristigen wirtschaftlichen Ziele Ugandas durch einen strukturellen Wandel erreicht werden müssten, der von Wissenschaft, Technologie und Innovation angetrieben wird. Er plädierte dafür, die Engpässe in der Wirtschaft zu identifizieren und gezielte technologische Interventionen zu entwickeln, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Die Teilnehmer wurden anschließend in drei thematische Arbeitsgruppen aufgeteilt, die sich auf die landwirtschaftliche Industrialisierung, die Tourismusentwicklung sowie die Erschließung von Bodenschätzen einschließlich Erdöl, Erdgas und Energie konzentrierten. Die Arbeitsgruppen untersuchten die Herausforderungen und Chancen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz, digitaler Infrastruktur und Innovation in ihren jeweiligen Branchen zur Steigerung von Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.
Die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppen sollen voraussichtlich die Grundlage für Branchenfahrpläne und politische Empfehlungen bilden, die dem dritten nationalen Informations- und Kommunikationstechnologie-Gipfel 2026 vorgelegt werden, um einen strukturierten Rahmen für die Umsetzung und die Zusammenarbeit mehrerer Interessengruppen zu schaffen. Dieser Schritt spiegelt Ugandas Strategie wider, von einer grundlegenden digitalen Konnektivität zu einer „intelligent gesteuerten" Wirtschaft überzugehen, wobei Künstliche Intelligenz und fortschrittliche digitale Systeme eine zentrale Rolle bei der Steigerung der Wertschöpfung, Effizienz und globalen Wettbewerbsfähigkeit in wichtigen Produktionssektoren spielen werden.










