de.wedoany.com-Bericht: VIRTUS Data Centres treibt einen neuen Erweiterungsplan in Slough, Großbritannien, voran. Das Unternehmen kündigt das Projekt LONDON19 an, ein neues Rechenzentrum mit einer Kapazität von 32,5 MW auf dem Slough Trading Estate. Ziel ist es, die Kapazität eines wichtigen britischen digitalen Infrastrukturknotens zu erhöhen und Unternehmen sowie Cloud-Kunden eine neue KI-Einrichtung zur Verfügung zu stellen. Das Projekt wird der neueste Bestandteil des britischen VIRTUS-Campus, dessen gesamte betriebene und zugesagte Kapazität bereits über 300 MW beträgt.

LONDON19 ist auf dem Slough Trading Estate angesiedelt und soll die wachsende Nachfrage nach skalierbarer Colocation-Kapazität decken, die durch die Neugestaltung der Infrastrukturanforderungen durch KI-Workloads entsteht. Die Einrichtung wird mit fortschrittlichen Kühlsystemen und nachhaltigen Baumaterialien ausgestattet und ist so konzipiert, dass sie in Zukunft Abwärme an die lokale Gemeinschaft abgeben kann. Das Gebäude wird voraussichtlich die BREEAM-Bewertung „Excellent" erhalten und eine Dachgeräteebene umfassen.
Adam Eaton, CEO von VIRTUS Data Centres, erklärte, dass die Erweiterung des Slough-Campus durch die Hinzunahme von LONDON19 die Fähigkeit des Unternehmens stärke, Kunden im Westen Londons zu unterstützen, die nach skalierbaren, belastbaren und nachhaltigen Rechenzentrumskapazitäten suchen. Die Entwicklung basiert auf einer langjährigen Partnerschaft mit SEGRO, die es dem Unternehmen ermöglicht, Kundenbedürfnissen entsprechend kritische Strom- und IT-Kapazitäten bereitzustellen. Eaton betonte, dass LONDON19 durch die von Anfang an integrierte Nachhaltigkeit, einschließlich der Planung für die zukünftige Abwärmenutzung, das Engagement des Unternehmens für die Bereitstellung flexibler, zukunftssicherer Infrastruktur widerspiegele, die die britische Digitalwirtschaft unterstützt und gleichzeitig die Umweltauswirkungen minimiert.
Ein bemerkenswertes Merkmal des Projekts ist, dass es durch die Simplified Planning Zone (SPZ) des Slough Trading Estate bereits eine Baugenehmigung erhalten hat, was den Entwicklungsprozess in einem Umfeld vereinfacht, in dem Marktverzögerungen die Bereitstellungszeiten beeinträchtigen könnten. SEGRO wird die stromführende Hülle errichten, woraufhin VIRTUS die technische Ausstattung vornimmt. Der Baubeginn wird kurz nach der endgültigen Designfreigabe erwartet. Die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen ist ein wesentlicher Bestandteil der kontinuierlichen Erweiterung des Trading Estate, der seit über zwei Jahrzehnten ein Schwerpunkt der britischen Rechenzentrumsentwicklung ist.
Andrew Pilsworth, Managing Director für Rechenzentren und strategische Partnerschaften bei SEGRO, erklärte, dass VIRTUS einer der führenden Rechenzentrumsbetreiber Europas sei und das Unternehmen sich freue, die langjährige Zusammenarbeit durch die Lieferung der neuen Einrichtung auf dem Slough Trading Estate zu verlängern. Er wies darauf hin, dass der Trading Estate seit über 20 Jahren das Herz des britischen Rechenzentrumsmarktes sei und seine Infrastrukturgröße, Stromverfügbarkeit und Planungssicherheit sowie der starke Fokus auf Nachhaltigkeit und positive Interaktion mit der lokalen Gemeinschaft weiterhin Kunden wie VIRTUS in einem stark eingeschränkten Umfeld Expansion ermögliche.
Nach Fertigstellung wird LONDON19 die Präsenz von VIRTUS in diesem nach wie vor zentralen Markt der britischen digitalen Infrastruktur weiter stärken. Neben der Erhöhung der IT-Last um 32,5 MW zeigt das Projekt auch, wie etablierte Campus durch inkrementelle Erweiterungen anstatt durch die Entwicklung von Einrichtungen an neuen Standorten nachhaltig Geschäftsabläufe ausbauen können. Da die Planung bereits genehmigt ist und Nachhaltigkeitsmerkmale von Anfang an integriert wurden, positioniert VIRTUS das neueste Mitglied seines Slough-Campus so, dass es die wachsende Kundennachfrage unterstützt und gleichzeitig auf einem der etabliertesten Rechenzentrums-Ökosysteme Europas aufbaut.










