de.wedoany.com-Bericht: Der Vorsitzende des Rates des Vereins „Rat ausländischer Investoren in Kasachstan“, Yerlan Dossymbekov, wies darauf hin, dass mit der Umsetzung der Strategie „Digitales Kasachstan“ die Künstliche Intelligenz zu einem Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik des Landes geworden sei. Kasachstan trete in eine neue Phase der Umsetzung entsprechender strategischer Aufgaben ein.
Dossymbekov erklärte, dass die Einrichtung des Ministeriums für Künstliche Intelligenz und digitale Entwicklung die grundlegenden Voraussetzungen für den Aufbau eines regionalen KI-Zentrums und die Steigerung der globalen Wettbewerbsfähigkeit des Landes geschaffen habe.

Er erwähnte zudem, dass Kasachstan das Investitionsumfeld kontinuierlich verbessere, unter anderem durch die Einrichtung eines Ausschusses zum Schutz der Rechte von Investoren bei der Generalstaatsanwaltschaft, wobei der Generalstaatsanwalt als Ombudsmann für Investoren fungiere. Diese Mechanismen zielten darauf ab, den Schutz der Investorenrechte zu stärken und das Vertrauen internationaler Investoren zu erhöhen.
Dossymbekov sagte, die gemeinsame Arbeitsgruppe des Rates ausländischer Investoren habe bei einer Reihe von Anliegen der Investoren substanzielle Fortschritte erzielt. Einige Themen erforderten jedoch weiterhin eine kontinuierliche Nachverfolgung. Die Arbeitsgruppe habe den Regierungsbehörden entsprechende Vorschläge unterbreitet.
Er erklärte, dass der Investitionsprozess einen qualitativen Wandel durchlaufe – sowohl der Umfang als auch die Qualität der Investitionen nähmen zu, und die Struktur der Investitionsbereiche verändere sich. Künstliche Intelligenz durchdringe rasant alle Branchen, die Nachfrage nach entsprechenden Dienstleistungen steige deutlich, insbesondere bei staatlichen Unternehmen. Darüber hinaus brächten Investoren, die nach Kasachstan kämen, nicht nur Kapital, sondern auch KI-Technologien mit, die sie in lokalen Projekten einsetzen wollten.
Die Präsidentin der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), Odile Renaud-Basso, würdigte die Erfolge Kasachstans bei der digitalen Transformation sehr. Sie erklärte, dass digitale Investitionen zu einem wichtigen Instrument zur Steigerung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit geworden seien und die Art und Weise verändert hätten, wie die Regierung öffentliche Dienstleistungen erbringe.
Sie wies darauf hin, dass Kasachstan im E-Government-Entwicklungsindex der Vereinten Nationen weltweit den 24. Platz belege und damit zu den führenden Ländern zähle. Dieser Erfolg sei auf die Inbetriebnahme des nationalen Supercomputers, die Entwicklung von Rechenzentren und das auf dem Astana Hub aufgebaute internationale KI-Zentrum zurückzuführen.

Renaud-Basso ist der Ansicht, dass das Programm „Digitales Kasachstan“, die kontinuierlichen Investitionen in den Astana Hub, die Steuervergünstigungen für internationale IT-Unternehmen und der Aufbau des E-Government-Systems die Grundlage für die innovative Entwicklung des Landes gelegt hätten.
Sie erklärte, dass die Bemühungen Kasachstans um den Aufbau eines nationalen Technologie-Ökosystems mit den strategischen Schwerpunkten der EBRD übereinstimmten. In den nächsten fünf Jahren würden digitale Technologien und Cybersicherheit zu einem der zentralen strategischen Bereiche der Bank werden. Die Bank führe derzeit KI-Technologien ein, um Bankprodukte und -prozesse zu optimieren, das Risikomanagement zu stärken und den Kundenservice zu verbessern.
Sie sagte, dass die EBRD aufgrund ihrer Erfahrung Kasachstan im Bereich der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz unterstützen könne, insbesondere bei der Förderung einer verantwortungsvollen und sicheren digitalen Transformation, der Verbesserung des rechtlichen Rahmens für KI und der Integration des Landes in globale Wertschöpfungsketten.
Präsident Tokajew hat die Regierung aufgefordert, auf ein neues Wirtschaftsmodell umzustellen. In diesem Jahr plant Kasachstan den Bau von über 200 neuen Produktionsprojekten, um Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Ausweitung der Produktion von Produkten mit hoher Wertschöpfung zu geben.
Darüber hinaus erwartet die EBRD Investitionen von über 1,3 Milliarden Euro in die kasachische Wirtschaft.










