de.wedoany.com-Bericht: Ein Konsortium bestehend aus der italienischen Itinera S.p.A. (40 %), Saipem S.p.A. (35 %) und ICM S.p.A. (25 %) hat den Auftrag für Planung und Bau des 4. Abschnitts der rumänischen Autobahn A8 „Unirii“ erhalten. Der von der rumänischen staatlichen Straßeninvestitionsgesellschaft (CNIR) vergebene Auftrag hat ein Gesamtvolumen von rund 700 Millionen Euro, wovon der Anteil von Saipem etwa 245 Millionen Euro beträgt.
Das Projekt umfasst eine Streckenlänge von rund 21 Kilometern, von denen etwa fünf Kilometer auf dem Gebiet der Republik Moldau liegen. Ziel ist es, die nordostrumänische Stadt Iași mit der Republik Moldau zu verbinden. Die Bauarbeiten umfassen rund 14 Bauwerke (Brücken, Viadukte und Unterführungen), drei Autobahnkreuze, einen 500 Meter langen Tunnel in offener Bauweise sowie einen etwa 1,7 Kilometer langen Doppelröhrentunnel. Dieser Abschnitt ist Teil des Gesamtplans der über 300 Kilometer langen Autobahn A8, die Târgu Neamț, Iași und Ungheni verbindet. Diese strategische Infrastruktur ist in das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-V) eingebunden und wird durch das europäische SAFE-Programm (Sicherheitsaktion für Europa) finanziert.
Der Auftragserhalt unterstreicht die Kompetenzen der drei italienischen Unternehmen Itinera, Saipem und ICM im Bereich nachhaltiger Infrastruktur und festigt ihre jeweiligen Marktpositionen in Rumänien. Itinera hat in Rumänien bereits mehrere große Straßenprojekte realisiert, darunter die Umgehungsstraße von Satu Mare und die Ringstraße von Bukarest. Saipem ist an dem Offshore-Projekt zur Erdgaserschließung Neptun Deep im Schwarzen Meer beteiligt und betreibt in Ploiești ein Technologiezentrum, das sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Schweißtechniken spezialisiert hat. Auch ICM ist seit vielen Jahren über lokale Niederlassungen in Rumänien tätig.










