de.wedoany.com-Bericht: Die indische Zentralregierung plant ein Anreizprogramm im Wert von 500 Milliarden Rupien, um die Stahlindustrie zur Einführung saubererer Produktionstechnologien zu bewegen und das Engagement des Landes für ein kohlenstoffarmes Industriewachstum zu stärken.

Das Programm, das voraussichtlich als „Nationale Strategie für nachhaltigen Sekundärstahl" (National Strategy for Sustainable Secondary Steel) bezeichnet wird, könnte in den kommenden Monaten dem Bundeskabinett zur Genehmigung vorgelegt werden. Es richtet sich an alle Stahlhersteller der Branche, mit besonderem Schwerpunkt auf Sekundärstahlproduzenten, die bei der Modernisierung sauberer Technologien häufig auf finanzielle Hürden stoßen.
Die indische Stahlindustrie gehört zu den kohlenstoffintensivsten Branchen; derzeit entstehen bei der Produktion einer Tonne Rohstahl etwa 2,55 Tonnen CO₂, deutlich über dem globalen Durchschnitt von rund 1,9 Tonnen. Das Programm zielt darauf ab, den CO₂-Fußabdruck zu verringern und gleichzeitig den Weg Indiens zur Erreichung des Netto-Null-Emissionsziels bis 2070 zu stärken, was die Notwendigkeit verstärkter Dekarbonisierungsinvestitionen unterstreicht.
Neben der Unterstützung der Technologieeinführung soll die Initiative voraussichtlich auch die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Stahlhersteller steigern, nachhaltige Fertigungspraktiken fördern und die Entwicklung eines grünen Stahl-Ökosystems vorantreiben. Das Programm ist Teil einer umfassenderen Strategie der Regierung, industrielles Wachstum mit ökologischer Verantwortung in Einklang zu bringen und das langfristige nachhaltige Wachstum der Stahlindustrie zu fördern.










