Russisches Schafzuchtzentrum „Damate“ startet zweite Phase mit Investitionen von 695 Millionen Rubel
2026-07-04 11:49
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Die russische Agrargruppe „Damate (Дамате)“ hat im Gebiet Stawropol die zweite Phase des Genzentrums für die Zucht kleiner Wiederkäuer in Betrieb genommen und einen Betrieb mit einer Kapazität von 1.800 Zuchtschafen errichtet. Die Gesamtinvestitionen für dieses Projekt belaufen sich auf 695 Millionen Rubel. Derzeit wurden bereits Zuchttiere eingeführt; der Betrieb beherbergt 274 Schafe der besten in- und ausländischen Fleisch- sowie Fleisch-Woll-Rassen.

Das Zuchtgenzentrum wird seit 2023 in Etappen errichtet und umfasst zwei Betriebe mit je 1.800 Plätzen für kleine Wiederkäuer, eine Besamungsstation, ein Embryolabor sowie einen Quarantänestall für 300 Schafe. Nach Angaben des Unternehmens sind alle Einrichtungen in Betrieb und funktionsfähig.

Der Gouverneur des Gebiets Stawropol, Wladimir Wladimirow (Владимир Владимиров), erklärte, dass die Region zu den führenden Schafzuchtgebieten Russlands zähle. Projekte dieser Art seien für die Verbesserung der Schafpopulation von entscheidender Bedeutung – nicht nur für große Farmen, sondern auch für kleine Betriebe und Landwirte. Sie bildeten die Grundlage für die Steigerung der wirtschaftlichen Effizienz der Branche, der Einkommen der Beschäftigten und der Lebensqualität in ländlichen Gebieten.

Laut dem Generaldirektor der Gruppe „Damate“, Naum Babajew, ist das Zentrum für die russische Schafzucht von großer Bedeutung. Bis Jahresende seien über 4.000 künstliche Besamungen und die Gewinnung von rund 4.000 Embryonen geplant. Nach Erreichen der Auslegungskapazität könne das Zentrum jährlich mehr als 2.000 Jungtiere und 200.000 Dosen Sperma produzieren. Künftig seien zusätzliche Investitionen und der Bau neuer Einrichtungen möglich.

Das Zuchtzentrum zielt darauf ab, die besten Schafrassen zu halten und zu vermehren, um dem Land eine stabile, intensive Zuchtbasis für die Schafhaltung zu schaffen und die Abhängigkeit von importierten genetischen Ressourcen zu verringern. Der Hauptschwerpunkt liegt auf der Zucht innerhalb jeder Rasse sowie der Verbreitung des genetischen Materials durch künstliche Besamung an die Landwirte. Die erzeugten Lämmer zeichnen sich durch schnelles Wachstum aus, können früh geschlachtet werden und erreichen ein Schlachtgewicht von 20–25 kg, was der in- und ausländischen Marktnachfrage entspricht.

Albert Dawlejew, Präsident von Agrifood Strategies, wies in einem früheren Interview mit dem Magazin „Agroinvestor (Агроинвестор)“ darauf hin, dass der Teilsektor der kleinen Wiederkäuer in Russland durch die Steigerung der Lammfleischproduktion in Industriekomplexen eine Wertschöpfungskette von Zuchtgenzentren über Zuchtbetriebe bis hin zu Mastbetrieben aufbaue. Dieses System zeige bereits erste Erfolge, doch der Produktionszuwachs werde durch Rückgänge in der Mastphase der Landwirte ausgeglichen und sei landesweit noch nicht signifikant.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com