Das irakische Ministerium für Öl und Gas hat eine Partnerschaftsvereinbarung mit Qatar Energy und dem französischen Unternehmen Total Energy zur Entwicklung eines 1,25-GW-Solarprojekts unterzeichnet, das mit dem Gas Growth Integrated Project (GGIP) verbunden ist.
Das Projekt, das den beiden Unternehmen je zur Hälfte gehört, umfasst zwei Millionen bifaziale Solarmodule mit einachsigen Nachführsystemen, die in fünf Phasen mit jeweils 250 MW installiert und zwischen 2025 und 2027 in Betrieb genommen werden sollen. Die erste Phase des 250-MW-Projekts soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Nach der vollständigen Inbetriebnahme soll das Solarprojekt bis zu 1,25 GW Strom erzeugen und damit rund 350.000 Haushalte in der irakischen Region Basra (Südirak) mit Strom versorgen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt aller erforderlichen Genehmigungen.
Darüber hinaus genehmigte das Energieministerium auch das Erdgasprojekt Artawi Fields, das sich ebenfalls in der Region Basra befindet. Das Projekt, dessen erste Phase kurz vor dem Start steht, wird eine Kapazität von 50 Millionen Kubikfuß pro Tag (517 Millionen Kubikmeter pro Jahr) haben und soll das Abfackeln von Erdgas reduzieren und es in Energie umwandeln, um den Energiesektor des Landes zu unterstützen. Das Projekt soll außerdem die Ölproduktionskapazität des Feldes auf 210.000 Barrel pro Tag erhöhen.
Bis Ende 2023 betrug die installierte Gesamtkapazität des Irak 32 GW, wovon 66 % auf die Stromerzeugung durch Erdgas entfielen und die installierte Solarkapazität lediglich 40 MW betrug.









