de.wedoany.com-Bericht: Chinas Branche für neue Energien entwickelt sich rasant, doch uneinheitliche Methodiken zur CO₂-Reduktion, Finanzierungsschwierigkeiten in der Lieferkette und die fehlende internationale Anschlussfähigkeit von CO₂-Fußabdruck-Regeln bleiben zentrale Herausforderungen.
Kürzlich unterzeichneten CATL, die Beijing Green Exchange, die Ningde Communications Investment Group und Ningbo Yiheng Carbon eine strategische Kooperationsvereinbarung. CATL und die Beijing Green Exchange werden dabei in den Bereichen Entwicklung von CO₂-Reduktionsmethodiken, grüne Finanzinnovationen in der Lieferkette sowie Anbindung an internationale grüne Regeln eng zusammenarbeiten, um die hochwertige Entwicklung der Branche zu fördern.
Entwicklung von CO₂-Reduktionsmethodiken: Den Umweltwert nachweisbar machen
Die Anwendungsszenarien für Batterien erweitern sich rasant von neuen Energiefahrzeugen auf Energiespeicher, elektrische Schiffe und mehr. Doch wie die Reduktionswirkung wissenschaftlich berechnet werden kann, dafür fehlt es der Branche an einheitlichen Standards und Methodiken.
CATL und die Beijing Green Exchange werden batteriebezogene CO₂-Reduktionsmethodiken entwickeln und ein wissenschaftliches Quantifizierungssystem etablieren. Nach präziser Quantifizierung und offizieller Anerkennung werden die Reduktionsergebnisse der Unternehmen zu „grünen Vermögenswerten" und ebnen den Weg für ihren Eintritt in den CO₂-Handelsmarkt.
Aufbau grüner Bewertungsstandards für die Lieferkette: CO₂-Reduktionsbemühungen in Finanzierungsvorteile verwandeln
Die Branche der neuen Energien hat eine lange und vielschichtige Wertschöpfungskette. Zulieferer entlang der Kette stehen bei der kohlenstoffarmen Transformation oft unter finanziellem Druck.
Beide Seiten werden gemeinsam mit Finanzinstituten grüne Bewertungsstandards für die Batterie-Lieferkette entwickeln – eine umfassende Bewertung anhand von Kriterien wie CO₂-Fußabdruck, Energieverbrauchsniveau und Anteil sauberer Energie. Je höher die Bewertung eines Zulieferers, desto niedriger der Zinssatz und desto schneller die Auszahlung bei grünen Krediten.
CO₂-Handelsbarrieren überwinden: Chinas grüne Praxis an internationale Regeln anpassen
China verfügt über die weltweit größte Lieferkette für neue Energien, ist jedoch noch nicht vollständig an die internationalen CO₂-Regeln angebunden. Dieselben CO₂-Reduktionsergebnisse, die in China anerkannt werden, könnten im Ausland aufgrund unterschiedlicher Zertifizierungsstandards nicht akzeptiert werden.
Beide Seiten werden die praktischen Erfahrungen der chinesischen New-Energy-Branche mit internationalen CO₂-Marktregeln und grünen Zertifizierungssystemen verknüpfen, um den chinesischen Unternehmen eine breitere internationale Anerkennung ihrer CO₂-Reduktionserfolge zu ermöglichen.
In Zukunft werden CATL und die Beijing Green Exchange ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen, das grüne Dienstleistungsnetzwerk ausbauen und der globalen Branche für neue Energien neue Impulse für eine grüne Modernisierung verleihen.










