Samsung-Gewerkschaft schlägt Dreiergespräche über 800-Billionen-Won-Halbleiterfabrikprojekt in der Provinz Jeolla vor
2026-07-06 16:10
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de.wedoany.com-Bericht: Die Samsung Electronics Chapter der Samsung Group Supra-Enterprise Labor Union hat am 1. ein Dreiergespräch zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der Regierung zu dem von der Regierung und Samsung Electronics gemeinsam vorangetriebenen „Korea Great Leap“-Superprojekt vorgeschlagen. Kern des Projekts ist die Investition von 800 Billionen Won durch Samsung Electronics und SK Hynix in der Region Jeolla zur Errichtung von vier Frontend-Halbleiterfabriken. Es wäre das erste Mal, dass Samsung Electronics eine Halbleiterfabrik außerhalb der Metropolregion Seoul baut.

Die Unternehmensgewerkschaft erklärte am selben Tag in einer Stellungnahme: „Wir schlagen die Einrichtung eines Dreiergesprächsforums vor, an dem Regierung, Unternehmen und Gewerkschaft gemeinsam teilnehmen können, in der Hoffnung, dass ein konstruktiver Dialog dazu beiträgt, dass diese nationale Aufgabe Korea zu einem neuen Aufschwung verhilft.“ Die Gewerkschaft betonte, dass zum Schutz der Wettbewerbsfähigkeit der koreanischen Halbleiterindustrie alle Anstrengungen unternommen werden müssten, um Talente anzuziehen und Technologien zu sichern. Mutige und kompromisslose Investitionen müssten die Bemühungen zur Gewinnung wichtiger Talente und Technologien unterstützen. In der Erklärung wird das Projekt als eine Aufgabe beschrieben, die über die Zukunft der koreanischen Halbleiterindustrie entscheidet. Es werde mindestens fünf Jahre dauern, einschließlich Standortwahl, Genehmigungen sowie der Beschaffung der für eine einzelne Produktionslinie erforderlichen Infrastruktur wie Strom und Wasser. Die Gewerkschaft erklärte, dass eine gründliche Vorbereitung und nicht überstürztes Handeln erforderlich sei. Man müsse mit Weitblick schrittweise vorgehen. Die zukünftigen Arbeitsplätze der Mitglieder müssten über Arbeitssicherheit, Wohnbedingungen und Infrastruktur verfügen und eine angemessene Vergütung bieten.

Beobachter sind der Ansicht, dass der Vorschlag der Gewerkschaft für Dreiergespräche zum Bau der Fabrik überraschend sei, da Standortwahl und Investitionsentscheidungen in den Zuständigkeitsbereich des Managements fallen. Dieser Schritt könnte mit dem im März dieses Jahres in Kraft getretenen „Yellow Envelope Act“ zusammenhängen, der den Streikbereich der Gewerkschaften auf Managemententscheidungen ausweitet. Zuvor hatte Samsung Electronics im Rahmen der Förderung des Southwest Semiconductor Cluster die Investition von 400 Billionen Won in den Bau von zwei Fabriken in Gwangju angekündigt. Intern im Unternehmen gibt es bereits Diskussionen über die Bedingungen und die Vergütung der nach Gwangju versetzten Mitarbeiter.

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