Die King Fahd University of Petroleum and Minerals hat ein Forschungsprojekt gestartet, um die Machbarkeit der Produktion von grünem Wasserstoff zu verbessern. Das von Professor Mohammed Gondar geleitete Projekt zielt darauf ab, die Kosten der Wasserstoffproduktion zu senken und die Wirtschaftlichkeit des Prozesses zu verbessern.
In der Studie wurden tragbare Solarmodule verwendet, um Energie für den Wasserspaltungsprozess bereitzustellen, bei dem Wasserstoffatome von Sauerstoffatomen im Wasser getrennt werden.
Das Gerät bietet mehrere Vorteile: Es verbraucht weniger Energie als die herkömmliche elektrochemische Wasserspaltung, erzeugt wertvolle Nebenprodukte und nutzt die reichlich vorhandenen Solarressourcen Saudi-Arabiens voll aus. Im Projekt kommt auch Methanol zum Einsatz, dessen herkömmlicher Oxidationsprozess üblicherweise mit der Emission von Wasserstoff und Kohlendioxid einhergeht.
Der Forschungsansatz der KFUPM konzentriert sich jedoch auf die selektive Umwandlung von Methanol in wertvolle Chemikalien, wodurch CO2-Emissionen vermieden und somit die Effizienz des gesamten Prozesses deutlich verbessert werden. Der elektrochemische Wasserspaltungsprozess ist mit Umweltproblemen verbunden, da die Reaktion viel Energie erfordert und die Gefahr einer Vermischung von Wasserstoff und Sauerstoff besteht. Durch dieses Projekt bewältigte Professor Gondal erhebliche Herausforderungen im Wasserstoffproduktionsprozess und steigerte die Ausbeute und Qualität von Nebenprodukten wie Formiat und Ameisensäure.









