de.wedoany.com-Bericht: Das Koreanische Institut für Industriewirtschaft (KIET) wird das „Projekt zum Aufbau eines integrierten regionalen Industriewirtschaftsinformationssystems" mit einem Projektvolumen von 500 Millionen Won vorantreiben, um die verstreuten regionalen Industrieindikatoren zu integrieren und so frühzeitig auf Anzeichen von Industriekrisen reagieren zu können.

Nach Angaben des öffentlichen Beschaffungsdienstes (Public Procurement Service, PPS; KONEPS) vom 7. besteht der Kern des Projekts darin, die gesammelten regionalen Industrieindikatoren auf der Ebene von Städten, Kreisen und Bezirken neu zu strukturieren, um so die Grundlage für eine jederzeitige Erfassung von Industrietrends wie Produktion, Investitionen und Beschäftigung zu schaffen.
Bisher wurden die wichtigsten Industrie- und Wirtschaftsindikatoren von verschiedenen Stellen dezentral verwaltet, was einen zeitnahen Zugriff aus Sicherheitsgründen erschwerte. Das entsprechende Datenmaterial war umfangreich und musste größtenteils manuell analysiert werden, was zu einer unzureichenden Genauigkeit und Aktualität führte. Dies machte es schwierig, die Auswirkungen externer und interner Schocks auf die regionale Industrie rechtzeitig zu erfassen; typische Beispiele sind die Krisen in der Schiffsbau- und Hafenindustrie, die sich erst später als Schock auf Geoje und Tongyeong in der Provinz Gyeongsangnam-do auswirkten.
Um diese Probleme zu lösen, konzentriert sich das Projekt auf den Aufbau eines integrierten Informationssystems, das die regionalen Industrietrends und die wirtschaftlichen Trends in den Regionen, die auf Industriekrisen reagieren, erfassen kann. Das veranschlagte Budget beträgt 495 Millionen Won, die Projektlaufzeit erstreckt sich vom Datum der Vertragsunterzeichnung bis Ende November.
Konkret werden im Rahmen des Projekts zwei Arten von Dashboards entwickelt, die eine intuitive Ansicht der Trends in den Regionen und der Regionen, die auf Industriekrisen reagieren, ermöglichen. Das Dashboard für regionale Industrietrends zeigt auf Basis von Städten, Kreisen, Bezirken und der Standardindustrieklassifikation auf einer Karte des Geografischen Informationssystems (GIS) Produktivitätsindikatoren wie Produktionswert und Umsatz sowie Leistungsindikatoren wie Beschäftigung und Betriebsstilllegungen an. Das Dashboard für Regionen, die auf Industriekrisen reagieren, visualisiert die Zusammenfassung und den Fortschritt der Reaktionspolitik und zeigt die wirtschaftlichen Trendentwicklungen der Reaktionsregionen, einschließlich der bereits ausgewiesenen Gebiete.
Dabei basiert das Dashboard für Regionen, die auf Industriekrisen reagieren, auf dem „Sondergesetz zur Bewältigung regionaler Industriekrisen und zur Wiederbelebung der regionalen Wirtschaft" und bezieht politische Variablen ein, die für die Auswahl und Ausweisung von Krisengebieten verwendet werden. Daher ist geplant, dieses Dashboard vorrangig vor dem Dashboard für regionale Industrietrends aufzubauen und zu stabilisieren.
Für die regionale Industrieanalyse werden Künstliche Intelligenz (KI)-Funktionen auf Basis von Large Language Models (LLM) und Wissensdatenbanken eingesetzt. Durch die Eingabe von Fragen in natürlicher Sprache werden die regionalen Industrietrends und der Status der Regionen, die auf Industriekrisen reagieren, auf einer Karte angezeigt. Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der Geschäftsanwender direkt die benötigten Indikatoren abrufen und Analyseergebnisse erhalten können.
Das KIET plant, durch dieses Projekt die regionalen Industrietrends systematisch und konsistent zu erfassen und die Wirksamkeit der Politik zu verbessern. Die integrierte Verwaltung der verstreuten regionalen Industriestatistiken und die Unterstützung datenbasierter politischer Entscheidungen werden ebenfalls als erwartete Effekte angesehen.










