de.wedoany.com-Bericht: Die Kupferproduktion des von Ivanhoe Mines betriebenen Kupferkomplexes Kamoa-Kakula in der Demokratischen Republik Kongo wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 steigen, was die Versorgung einer der größten Kupferminen der Welt ankurbeln dürfte. Der Produktionsanstieg ist hauptsächlich auf eine höhere Abbaurate und den Abbau von Lagerbeständen zurückzuführen.

Die kongolesische Tochtergesellschaft des in Vancouver ansässigen Bergbauunternehmens ist eine der wichtigsten Quellen für das Wachstum des Kupferangebots im Bergbausektor. Analysten prognostizieren für 2026 einen angespannteren globalen Kupfermarkt. Zuvor hatte das Unternehmen im April seine Kupferproduktionsprognosen für 2026 und 2027 aufgrund von seismischen Auswirkungen in der Kakula-Mine gesenkt.
Wie aus einer Erklärung hervorgeht, produzierte Kamoa-Kakula im zweiten Quartal 2025 64.328 Tonnen Anodenkupfer, Rohkupfer und verkaufsfähiges Konzentrat, womit die Gesamtproduktion im ersten Halbjahr 135.745 Tonnen erreichte. Ivanhoe hält an seiner Produktionsprognose für 2026 von 290.000 bis 330.000 Tonnen fest. Bezogen auf den Mittelwert dieser Prognose entspricht die Produktion im zweiten Halbjahr einem Anstieg von rund 28 % gegenüber dem ersten Halbjahr.
Mit der Produktionssteigerung wird die Abbaurate in Kakula in der zweiten Jahreshälfte um 30 % erhöht. Gleichzeitig plant Ivanhoe in der zweiten Jahreshälfte 2026 einen Lagerabbau von bis zu 10.000 Tonnen. Das Unternehmen wies zudem darauf hin, dass die Schwefelsäurepreise weiterhin außergewöhnlich stark seien; der Vertragspreis für Juli liege bei rund 840 US-Dollar pro Tonne – ein Rekordniveau. Die betriebseigene Schmelzanlage produzierte im Quartal 112.307 Tonnen Schwefelsäure.
In der kongolesischen Kipushi-Mine lieferte Ivanhoe mit 70.177 Tonnen Zinkkonzentrat einen Rekordwert aus, ein Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorquartal.










