de.wedoany.com-Bericht: Die flämische Regierung hat den Projektentwurf für das „Containercluster am linken Ufer (Clúster de Contenedores de la Margen Izquierda)“ des belgischen Hafens Antwerpen genehmigt. Dieses Projekt wird dem Hafen zusätzliche Containerumschlagkapazitäten verschaffen. Es wird gemeinsam von der flämischen Behörde für Verkehr und öffentliche Arbeiten, der Hafenbehörde Antwerpen-Brügge (Port of Antwerp-Bruges) und der Entwicklungsgesellschaft für das linke Ufer (Maatschappij Linkerscheldeoever) initiiert und soll die Containerumschlagkapazität des Hafens Antwerpen um 7 Millionen Standardcontainer (TEU) erhöhen.

Das Containercluster am linken Ufer (CCL) ist der Kern dieses ECA-Projekts. Sein wesentlicher Bestandteil ist der Bau eines zweiten Tidecontainerkai neben dem bestehenden Deurganck-Kai. Mit dem neuen Containerterminal verbunden ist die Logistikzone Three Docks, die Raum für Containerlogistikabläufe bietet und über eine große landschaftliche Pufferzone verfügt, um die Hafen-infrastruktur von den umliegenden Poldergebieten und dem Dorf Doel abzuschirmen.

Johan Klaps, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Hafenbehörde Antwerpen-Brügge, zeigte sich erfreut über diesen wichtigen Fortschritt. Er wies darauf hin, dass weltweit immer mehr Güter per Containertransport befördert werden und die Nachfrage nach Containerumschlag in Antwerpen kontinuierlich steige. Ohne zusätzliche Kapazitäten bestehe die Gefahr, dass Gütermengen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Aktivitäten in andere Häfen abwanderten. Das Containercluster am linken Ufer werde es dem Hafen ermöglichen, die wachsenden Containermengen weiterhin effizient zu bewirtschaften und die Zukunft des Hafens zu sichern.
Das Projekt befindet sich derzeit in der öffentlichen Konsultationsphase, die bis zum 10. August dieses Jahres läuft. In dieser Zeit können Änderungsvorschläge eingebracht werden. Anschließend wird es dem Staatsrat vorgelegt.






