de.wedoany.com-Bericht: Das aus 26 jungen Menschen mit einem Durchschnittsalter von unter 30 Jahren bestehende Vorauskommando des Projekts CNNC Er’er in der Gobi-Wüste in Gansu hat durch Prozessinnovation und effiziente Bauausführung die termingerechte Wasserzufuhr des Lebensader-Projekts ermöglicht. Angesichts des Engpasses bei der Schweißnahtprüfung der Rohrleitungen ersetzte das Team die herkömmliche Röntgenprüfung durch Ultraschallprüfung. Bei den Anschlussarbeiten zwischen neu gebauten und in Betrieb befindlichen Rohrleitungen wurden nach mehreren Optimierungsrunden die kritischen Knotenpunkte erfolgreich abgeschlossen, sodass die gesamte Leitung wasserführungsbereit ist.
Zu Beginn der Bauarbeiten stand das Team vor Herausforderungen wie fehlenden Zufahrtswegen, fehlenden Arbeitsflächen und keiner stabilen Wasserversorgung. Die Oberflächentemperatur am Standort erreichte im Sommer fast fünfzig Grad Celsius. Als Vorauskommando waren sie für die Streckenerkundung, den Bau provisorischer Container und den Aushub von Rohrgräben verantwortlich und trieben das Bauprojekt von Grund auf voran.
Nach dem raschen Fortschritt der Rohrleitungsschweißarbeiten trat ein Engpass bei der Schweißnahtprüfung auf. Das ursprünglich geplante Röntgenprüfverfahren war aufgrund von Arbeitsfensterbeschränkungen nicht in der Lage, die Schweißnähte rechtzeitig zu prüfen, was den Bauzeitplan beeinträchtigte. Chen Jie, Leiter des dritten Bauabschnitts, bildete mit seinem Assistenten Fan Donggang und dem Techniker Wang Baolong ein Kernteam, um die Umstellung von Röntgen- auf Ultraschallprüfung voranzutreiben. Wang Baolong führte tagsüber Parameter vor Ort und optimierte nachts die Pläne. Nach Dutzenden von Verfahrensvalidierungen und Tests wurde das Ultraschallprüfverfahren schließlich genehmigt, sodass die Schweißnähte sofort nach dem Schweißen geprüft werden konnten, was die Bauleistung erheblich steigerte.

Der Anschluss der neu gebauten Rohrleitungen an die in Betrieb befindlichen war der risikoreichste Schritt für die gesamte Strecke. Nachdem die erste Version des Plans aufgrund von Sicherheitsbedenken abgelehnt worden war, investierten die Bauleiter Wang Hanliang und Yu Xingyong vier Monate in wiederholte Erkundungen und optimierten gemeinsam mit dem Planungsteam Details wie die Abweichung der Rohrleitungsführung, den Aushubwinkel und die Stützmaßnahmen in mehreren Runden. Nach der Genehmigung der dreizehnten Version des Plans wurden die beiden kritischen Anschlusspunkte sicher fertiggestellt, und das Ziel der termingerechten Wasserzufuhr wurde erreicht.

Derzeit hat die Gobi-Wasserleitung bereits eine gewisse Größe erreicht und bietet eine Grundlage für die weiteren Bauarbeiten des Projekts CNNC Er’er. Das Team wird den Bau in der Tiefe der Gobi-Wüste fortsetzen.






