Der jüngste „Bericht über Projekte und Investitionen im Energiesektor“ des chilenischen Energieministeriums zeigt, dass die Energiespeicherbranche des Landes in eine Phase rasanter Entwicklung eintritt. Bis Ende März hatte Chile 954 MW Energiespeicherkapazität in Betrieb genommen und damit 48 % des nationalen Ziels von 2 GW bis 2030 erreicht. Das Energieministerium geht davon aus, dass dieses Ziel vorzeitig im Januar 2025 erreicht wird.

Der Bericht zeigt, dass vier Lithium-Ionen-Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) die netzgekoppelten Tests abgeschlossen haben, darunter das 95 MW/586 MWh starke Quillagua I PFV-Kraftwerk von Grenergy in der Provinz Antofagasta, das 48 MW/264,2 MWh starke Capricornio-Projekt von Engie, die 60,5 MW/121 MWh starke María Elena-Anlage von WEG Capital und das 3 MW/6 MWh starke Punta Sierra-Pilotprojekt von Pacific Hydro in der Provinz Coquimbo.
Ende März befanden sich in Chile mehr als zehn weitere BESS-Projekte mit einer Gesamtkapazität von 1,68 GW/6.122 MWh und einer Gesamtinvestition von 2,14 Milliarden US-Dollar im Bau. Darüber hinaus prüft die chilenische Umweltverträglichkeitsprüfungsagentur 37 Anträge für Energiespeicherprojekte mit einer Gesamtkapazität von 6.321 MW/31.768 MWh und einer Investition von 6,58 Milliarden US-Dollar. Drei der Projekte wurden genehmigt, darunter zwei 400-MW/2-GWh-Projekte und ein kleines 8-MW/40-MWh-Projekt.









