de.wedoany.com-Bericht: Das Unternehmen für Infrastrukturlösungen der russischen Staatskernenergiegesellschaft (RIR) beginnt mit der Einführung seines eigenentwickelten automatisierten Informationssystems „Zifrowoe Teplosnabschenie" (Digitale Wärmeversorgung) in den Wärmenetzanlagen der Stadt Orjol, um die Überwachungs- und Steuerungsfähigkeiten der Wärmenetze zu verbessern. Das System umfasst über 317 Kilometer Haupt- und Bezirkswärmenetze sowie 60 zentrale Wärmepunkte (ZWP) der RIR-Energie-Niederlassung Orjol. Es ermöglicht eine nahezu Echtzeit-Überwachung, Steuerung und Analyse des Betriebs der Wärmenetzanlagen, schafft einen einheitlichen digitalen Managementkreislauf für die verteilte Infrastruktur der Niederlassung, erhöht die Netzbeobachtbarkeit, verkürzt die Zeit zur Erkennung von Abweichungen und beschleunigt die Reaktion auf Anomalien.
Derzeit statten die Mitarbeiter die Wärmepunkte mit Datenerfassungs- und Übertragungsgeräten aus, um die Vor-Ort-Informationen in den Steuerungskreislauf zu integrieren. Nach der Installation von Sensoren und Fernmessgeräten vor Ort werden die Daten der wichtigsten Prozessparameter an die Steuerungskonsole übertragen. Diese Methode wurde bereits in anderen Projekten von RIR zur Digitalisierung der Wärmeversorgung und der Versorgungswirtschaft angewendet, bei denen die entsprechenden Plattformen eine Online-Erfassung der Messwerte und eine umfassende Überwachung der Wärmeparameter ermöglichen.
Ein wichtiger Bestandteil des automatisierten Informationssystems „Digitale Wärmeversorgung" im Projekt Orjol ist das Softwarepaket „Infrastrukturnaja IoT Platforma" (Infrastruktur-IoT-Plattform). Diese Plattform ist eine eigenentwickelte, inländische Lösung von RIR, die in das einheitliche Softwareregister Russlands aufgenommen wurde und den Anforderungen des Föderalen Dienstes für technische Exportkontrolle Russlands (FSTEK Russlands) entspricht. Die Plattform sammelt Fernmessdaten von verteilten Anlagen, erstellt Ist- und Soll-Bilanzen der Verteilung von Wärmeträger und Wärmeenergie von der Wärmequelle bis zum Endverbraucher, hilft dabei, Lecks, Wärmeverluste und Netzengpässe schnell zu erkennen und analysiert die Wärmeversorgungsqualität in Echtzeit.
Das System kann automatisch Abweichungen der Prozessparameter von den Standardwerten erkennen und die zuständigen Verantwortlichen rechtzeitig benachrichtigen. Nach den Erfahrungen mit der Einführung ähnlicher Lösungen in Woronesch, Lipezk, Kurtschatow und Obninsk können solche Systeme bis zu 80 % der Steuerungsvorgänge automatisieren, die Betriebs- und Energiekosten senken und die Wahrscheinlichkeit von Netzunfällen verringern.






