de.wedoany.com-Bericht: Das kanadische Bergbauunternehmen Silverco Mining Ltd. hat auf seinem zu 100 % eigenen La-Negra-Projekt im mexikanischen Bundesstaat Querétaro Bohrplattformen für die Oberflächen- und Untertageexploration mobilisiert und das Bohrprogramm gestartet.

Mark Ayranto, CEO von Silverco, bezeichnete den Start des Programms als einen entscheidenden Meilenstein. Der strategische Plan sieht vor, im Jahr 2026 15.000 Meter zu bohren, mit dem Schwerpunkt auf der Bewertung hochgradiger Silberlagerstätten, um die Abbaumethoden bereits in der Anfangsphase des Minenbetriebs zu optimieren. Ayranto erwartet, dass in der zweiten Jahreshälfte 2026 erste Ergebnisse, eine aktualisierte Ressourcenschätzung sowie ein offizieller Minenlebensdauerplan für La Negra veröffentlicht werden. Diese Fortschritte werden parallel zu einem 30.000 Meter umfassenden Erschließungsprogramm und der für Ende 2026 geplanten Wiederinbetriebnahme der Cusi-Einheit erfolgen.
Das aktuelle Bohrprogramm basiert auf einer historischen Datenbank mit über 2.850 Bohrlöchern und insgesamt 230.000 Metern aus 50 Jahren. Die Explorationsaktivitäten gliedern sich in zwei Richtungen: Die Oberflächenbohrungen konzentrieren sich zunächst auf das Zielgebiet Valenciana, das weniger als einen Kilometer nordwestlich der aktuellen Bergbauarbeiten liegt; die Untertagebohrungen werden hochgradige Bereiche in der Nähe der bestehenden Infrastruktur bewerten, darunter die Lagerstätten Maravillas, Valeria und Blanca.
La Negra wird als silberreiche, polymetallische (Silber, Blei, Zink und Kupfer) Skarnlagerstätte eingestuft, die zu einem Karbonatgesteins-Vererzungssystem (CRD) gehört. Der technische Leiter wies darauf hin, dass die Mineralisierung sowohl vertikal als auch lateral offen bleibt, was das Erweiterungspotenzial der Abbaurechte erhöht.










