Brasilianisches Unternehmen Mercurio investiert 1,4 Milliarden BRL in 250-MW-Wärmekraftwerk
2026-07-15 10:39
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de.wedoany.com-Bericht: Das brasilianische Energieunternehmen Mercurio Partners hat kürzlich einen Auftrag über den Kauf von Stromaggregaten im Wert von 100 Millionen Euro (ca. 590 Millionen BRL) unterzeichnet. Diese Aggregate werden für zwei Wärmekraftprojekte eingesetzt, die das Unternehmen bei der Kapazitätsreserveauktion (LRCAP) 2026 gewonnen hat. Die 208 Aggregate mit einer Einzelleistung von 1,3 MW werden von Guascor Energy aus Spanien geliefert.

Canal Solar - LRCAP-Gewinner investiert 1,4 Milliarden BRL in Wärmekraftwerk in Brasilien

Diese Beschaffung ist Teil der Expansion von Mercurio im brasilianischen Stromsektor. Nach der Planung wird das Unternehmen 1,4 Milliarden BRL in den Bau des Wärmekraftwerks Pilar (UTE Pilar) im Bundesstaat Alagoas investieren, mit einer installierten Leistung von 250 MW. Die kommerzielle Inbetriebnahme ist für 2028 vorgesehen, und in der Bauphase könnten rund 1.000 Arbeitsplätze entstehen. Gleichzeitig wird Mercurio 15 Millionen BRL in das Wärmekraftwerk Paulínia Verde (UTE Paulínia Verde) im Landesinneren von São Paulo investieren, das eine installierte Leistung von 23,4 MW hat. Durch die Kombination eines im Bau befindlichen Projekts mit einem bereits in Betrieb befindlichen Vermögenswert hofft das Unternehmen, kurzfristig Cashflows aus dem laufenden Kraftwerk zu generieren und gleichzeitig das mittelfristige Wachstum durch das Neubauprojekt zu stützen.

Die Aktivitäten von Mercurio beschränken sich nicht nur auf die Stromerzeugung. Das Unternehmen hält auch Anteile an TYR Energia, einem Energietechnologieunternehmen, das auf dem freien Markt tätig ist. Kürzlich hat TYR für 10 Millionen BRL GreenAnt übernommen, das auf künstlicher Intelligenz basierende intelligente Verbrauchsüberwachungs- und Energieeffizienzlösungen entwickelt. Diese Transaktion integriert Investitionen in Wärmekraft, Energiehandel und verbraucherorientierte Verbrauchsmanagementtechnologie und erweitert die Wertschöpfungskette des Konzerns von der Stromerzeugung bis zur Verbrauchsverfolgung.

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