Kürzlich verabschiedete das Parlament des europäischen Landes Nordmazedonien das Energiegesetz mit 62 von 120 Stimmen. Regierungsvertreter erklärten, es handele sich um eine systematische, umfassende und reformorientierte Gesetzgebung, die den Grundstein für die neue Energiepolitik des Landes lege. Der Gesetzentwurf bringt den Rechtsrahmen des Landes in Einklang mit dem der Europäischen Union.
Die nordmazedonische Regierung sagt, das neue Energiegesetz werde dem Land und seiner Energiezukunft zahlreiche Vorteile bringen. Zu diesen Vorteilen gehören: die Schaffung eines liberalisierten, transparenten und wettbewerbsfähigen Strommarktes, der gerechtere Preise und mehr Auswahl für die Verbraucher gewährleistet; Einführung intelligenter Zähler zur genaueren Messung des Stromverbrauchs; und die Bereitstellung von Informationen zum täglichen Stromverbrauch für die Verbraucher.
Das Gesetz steht im Einklang mit der Reformagenda des Westbalkans sowie den EU-Richtlinien. Die Kerninhalte sind wie folgt:
Das Gesetz unterstützt neue Konzepte wie Bürgerenergiegemeinschaften und Modelle zur Nachfragesteuerung, verbessert die Marktliquidität, bietet der Wirtschaft einen breiteren Zugang zu Energie und gleiche Investitionsmöglichkeiten.
Das Gesetz gewährleistet die Stabilität der Infrastruktur durch Investitionen in Energiespeichersysteme und deren Digitalisierung und bietet in- und ausländischen Investoren einen stabilen, transparenten und vorhersehbaren Rahmen. Das Gesetz stärkt die Kapazitäten der Regulierungsbehörden und Betreiber, schafft die Voraussetzungen für eine stärkere Integration in regionale und europäische Energienetze und fördert neue Investitionen in Solar-, Wind- und andere erneuerbare Energien, Fernwärme, Vergasung, Energiespeicherung und digitalisierte Netzinfrastruktur.
Das Gesetz enthält Bestimmungen zum Schutz gefährdeter Gruppen, zur Schließung der Energielücke und zur Gewährleistung eines gleichberechtigten Zugangs zu Energie für alle.









