de.wedoany.com-Bericht: Die Kläranlage in der brasilianischen Stadt Piracicaba behandelt monatlich über 3 Milliarden Liter Abwasser, ohne dabei chemische Mittel einzusetzen. Die behandelte Wasserqualität entspricht den nationalen Umweltvorschriften. Die Anlage wird von der Firma Mirante (einem Unternehmen der Aegea-Gruppe) betrieben und nutzt das Belebtschlammverfahren als Kerntechnologie.

Im praktischen Betrieb des Belebtschlammverfahrens wird das Abwasser in große Belüftungsbecken geleitet, wo durch kontinuierliche Zufuhr von sauerstoffreicher Luft das Wachstum von Mikroorganismen gefördert wird. Diese Mikroorganismen ernähren sich von den organischen Stoffen im Abwasser. Luis Gustavo Theodoro, Betriebskoordinator von Mirante, erklärt, dass die Flüssigkeit nach diesem effizienten Kreislauf in Absetzbecken gelangt, wo durch Schwerkraft das klare Wasser von den Feststoffen getrennt wird.
Alle behandelten Stoffe werden vor ihrer Rückführung in die Umwelt monatlich über 29.000 Laboranalysen unterzogen, um die Einhaltung der Standards gemäß der Resolution Nr. 430 des brasilianischen Nationalen Umweltrates (Conama) zu überprüfen. Diese Analysen umfassen sowohl Betriebskontrollparameter als auch Qualitätskonformität.
Die Arbeit von Mirante umfasst die gesamte Kette von der Abwassersammlung bis zur endgültigen Einleitung. Die korrekte Nutzung des Kanalnetzes durch die Bevölkerung und die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen (wie das Vermeiden von Müll, Plastik, Windeln oder Öl in Abflüssen und Toiletten) sind entscheidend, um Verstopfungen und Überläufe zu verhindern. Daniel Mantovani, CEO von Mirante, betont, dass die Zusammenarbeit des Unternehmens mit der Stadtverwaltung kontinuierliche Fortschritte bei der städtischen Sanitärversorgung ermöglicht, den Piracicaba-Fluss und seine Nebenflüsse täglich schützt und direkt die Gesundheit, Würde und Lebensqualität der Bevölkerung verbessert.










