Oracle erhält bis zu 6,99 Milliarden US-Dollar schweren Software-Framework-Vertrag vom US-Verteidigungsministerium
2026-07-24 14:04
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de.wedoany.com-Bericht: Das US-Verteidigungsministerium hat Oracle einen bis zu zehnjährigen Enterprise-Software-Framework-Vertrag erteilt, um die zuvor dezentral beschafften Oracle-Softwarelizenzen und zugehörigen Dienstleistungen der Verteidigungsbehörden zu konsolidieren. Der Basisbetrag für die ersten fünf Jahre beträgt 3,31 Milliarden US-Dollar, mit einer anschließenden fünfjährigen Optionsphase; werden alle Optionen ausgeübt, kann der Gesamtwert des Vertrags bis zu 6,99 Milliarden US-Dollar erreichen.

Der Vertrag wurde unter der Federführung des US-Marineministeriums ausgehandelt, gilt für das US-Verteidigungsministerium und erstreckt sich auch auf die US-Küstenwache und die Geheimdienste. Das US-Verteidigungsministerium plant, durch einen einheitlichen Vertragskanal das bisherige Modell zu ersetzen, bei dem verschiedene Teilstreitkräfte und Behörden Oracle-Software und -Dienstleistungen separat beschafften.

Der Vertrag folgt dem Modell der unbestimmten Lieferung und unbestimmten Menge und schafft einen zentralisierten Beschaffungsrahmen. Die betreffenden Behörden können über Aufgabenaufträge und Lieferaufträge künftig lokal installierte Oracle-Software und Supportdienste, Software-as-a-Service-Anwendungen sowie professionelle Dienstleistungen beziehen. Preis, Lieferumfang und Leistungskriterien jedes Auftrags werden separat festgelegt.

Oracle erklärte, dass die betreffenden Behörden des US-Verteidigungsministeriums planen, ab Sommer 2026 auf das neue Vertragssystem umzustellen. Bislang wurden keine konkreten erteilten Aufgabenaufträge, tatsächlichen Beschaffungsbeträge, Softwaremengen oder das Volumen der Dienstleistungserbringung bekannt gegeben.

Kirsten Davies, Chief Information Officer des US-Verteidigungsministeriums, erklärte, dass durch die zentralisierte Beschaffung voraussichtlich mindestens 441 Millionen US-Dollar eingespart werden können. Dieser Betrag basiert auf der vom Verteidigungsministerium in der Vertragsunterzeichnungsphase veröffentlichten Kosteneinsparungsschätzung; die tatsächlichen Einsparungen hängen weiterhin von den nachfolgenden Aufträgen und der Vertragsdurchführung ab.

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