de.wedoany.com-Bericht: Die Regierung hat beschlossen, die Entscheidungsfrist für den Beitritt von neun Städten zum von Águas do Douro e Paiva verwalteten multikommunalen Wasserversorgungssystem des südlichen Großraums Porto um weitere vier Monate zu verlängern. Betroffen sind die Städte Mangualde, Nelas, Oliveira de Frades, Penalva do Castelo, São Pedro do Sul, Sátão, Vale de Cambra, Viseu und Vouzela, die bis zum 4. Oktober 2026 eine endgültige Entscheidung treffen müssen.

Zuvor hatte die Regierung den Entscheidungstermin auf den 4. Juni 2026 festgelegt; nach dieser Verlängerung wird die Frist auf 16 Monate nach Inkrafttreten des Dekrets angepasst. Die Änderung wurde im Diário da República veröffentlicht. Die Regierung erklärte, dass diese Anpassung darauf abzielt, den betroffenen Städten eine ausreichende Abwägung der technischen, finanziellen und strategischen Auswirkungen des Beitritts zum multikommunalen System zu ermöglichen, und wies darauf hin, dass die zuvor von den Städten gesammelten Rückmeldungen einen längeren Bewertungszeitraum erfordern.
In dem Dokument wird darauf hingewiesen, dass diese Änderung dazu beiträgt, die Wirksamkeit des Integrationsmodells des multikommunalen Systems zu verbessern und gleichzeitig die Ziele der Resilienz, Effizienz und Nachhaltigkeit in der Wasserressourcenbewirtschaftung zu fördern. Die Maßnahme steht im Einklang mit der Erweiterung des multikommunalen Wasserversorgungssystems des südlichen Großraums Porto und zielt darauf ab, die durch den Klimawandel bedingten Bedrohungen zu bewältigen, die Systemreaktionsfähigkeit zu integrieren und zu stärken, ihm größere Dimension und Resilienz zu verleihen und gleichzeitig die sinnvolle Nutzung der verfügbaren Wasserressourcen auf komplementäre Weise zu fördern.
Den Angaben zufolge hält Águas do Douro e Paiva seit 2017 die Konzession für den Betrieb und die Verwaltung des multikommunalen Wasserversorgungssystems des südlichen Großraums Porto sowie des multikommunalen Abwassersystems des Großraums Porto.









