Clinch kauft erneut komplette Bergbauausrüstung, US-Kokskohlenmine Lanes Branch beschleunigt Produktionsausbau
2026-08-14 11:40
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de.wedoany.com-Bericht: Am 13. August gab das kanadische, börsennotierte Bergbauunternehmen Clinch Resources bekannt, dass es für den US-Tagebau Lanes Branch eine zweite komplette Bergbauausrüstung erworben hat, um die Abraumbeseitigungs-, Gewinnungs- und Kohleproduktionskapazitäten zu erweitern. Die Mine liegt in Brenton, Wyoming County, West Virginia, und produziert hauptsächlich mittelflüchtige Kokskohle für die Stahlherstellung. Das Unternehmen hat weder den Kaufbetrag noch die konkrete Ausrüstungsliste offengelegt.

Clinch Resources hat am 20. April 2026 den Tagebaubetrieb in der Mine Lanes Branch aufgenommen, und die erste komplette Ausrüstung wurde sofort in Betrieb genommen. Das Unternehmen plante damals, innerhalb von 90 Tagen eine zweite Ausrüstungseinheit zu konfigurieren, um die Kohlegewinnungs- und Versandkapazitäten zu erhöhen. Am 20. Mai erreichte die Mine die Produktion von handelsüblicher Kokskohle und wechselte von der Erschließungsphase in die kommerzielle Betriebsphase.

Am 23. Juli wurde die erste Ladung von etwa 11.000 Short Tons handelsüblicher Kokskohle aus der Mine Lanes Branch verkauft, und die erste Seefrachtladung von etwa 65.000 Short Tons Kokskohle ist für Anfang September geplant. Der in der Mine installierte Caterpillar HW 300 Highwall-Kohlegewinnungsmaschine soll im August in Produktion gehen und die Monatsproduktion voraussichtlich auf über 40.000 Short Tons steigern. Das Unternehmen strebt an, die Monatsproduktion bis Ende 2026 auf über 80.000 Short Tons zu erhöhen.

Die Mine Lanes Branch liegt im ARI-Projektgebiet von Clinch Resources mit einer Fläche von etwa 54.000 Acres. Die zuvor erworbene Caterpillar HW 300 Highwall-Kohlegewinnungsmaschine hat ein jährliches Konstruktionsziel von etwa 180.000 Short Tons Feinkohle pro Maschine, mit angestrebten Cash-Kosten von unter 60 US-Dollar pro Short Ton. Die Highwall-Abbautechnologie kann Kohleressourcen aus freiliegenden Kohleflözquerschnitten im Tagebau zurückgewinnen, die mit herkömmlichen Abbaumethoden wirtschaftlich nicht nutzbar wären.

Nach der Inbetriebnahme der zweiten kompletten Ausrüstung könnte der weitere Minenbetrieb kontinuierlich Bedarf an Hydraulikbaggern, Bergbau-Lkw, Bulldozern, Radladern, Brech- und Siebanlagen, Fördersystemen, Reifen, Hydraulikkomponenten, Verschleißteilen, Schmiersystemen, Staubschutzmaßnahmen sowie Wartungsdienstleistungen für Ausrüstung erzeugen. Konkrete Beschaffungspläne wurden noch nicht bekannt gegeben.

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