Am 9. Juni wurde Fortescues geplantes 644-MW-Projekt Turner River Solar Center von der westaustralischen Umweltschutzbehörde (EPA) genehmigt. Das Projekt liegt etwa 120 Kilometer südlich von Port Hedland in Westaustralien und erstreckt sich über eine Fläche von 1.400 Hektar. Es umfasst ein Solarkraftwerk, ein Batteriespeichersystem und eine 220-kV-Übertragungsleitung, die an das Fortescue-Netz angeschlossen ist. Derzeit wird es gemäß dem australischen Umwelt- und Biodiversitätsschutzgesetz (EPBC) geprüft.

Das Turnah River Solar Centre soll den Bergbaubetrieb von Fortescue in der Pilbara-Region mit erneuerbarer Energie versorgen und unterstützt das Unternehmensziel, bis 2030 keine Scope-1- und Scope-2-Emissionen mehr zu verursachen, ohne auf CO2-Kompensationen angewiesen zu sein. Die staatliche Umweltbehörde EPA hat festgestellt, dass das Projekt nur minimale Umweltauswirkungen haben wird und keine formelle Bewertung nach dem Umweltschutzgesetz erfordert.
Das US-Ministerium für Klimawandel, Energie, Umwelt und Wasser nimmt derzeit bis zum 11. Juni 2025 öffentliche Rückmeldungen entgegen, um festzustellen, ob für das Projekt eine Prüfung nach dem Umweltschutz-, Bau- und Konstruktionsgesetz (EPBC Act) erforderlich ist. Fortescue hat Pläne sowohl bei den Landes- als auch bei der Bundesregierung eingereicht, um die Einhaltung der Umweltvorschriften sicherzustellen.









