Erweiterung des Steinbruchs von Nelson Aggregate in Kanada genehmigt – 50,5 Hektar zusätzlich

2026-08-24 11:04
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de.wedoany.com-Bericht: Am 18. August genehmigte das Landgericht der Provinz Ontario in Kanada die Erweiterung des Burlington-Steinbruchs durch Nelson Aggregate. Das Projekt befindet sich im Gebiet Mount Nemo in Burlington, Ontario. Der beantragte Genehmigungsbereich umfasst 78,3 Hektar, davon etwa 50,2 Hektar Abbaufläche. Es wird mit einem Mineralaggregat-Vorkommen von rund 30 Millionen Tonnen gerechnet; die beantragte jährliche Abbaumenge beträgt maximal 2 Millionen Tonnen.

Die Erweiterung umfasst zwei Abbaustätten im Süden und Westen und wird im Abbau unterhalb des Grundwasserspiegels erfolgen. Die vorhandenen Aufbereitungs- und Wartungsanlagen des bestehenden Steinbruchs werden weiterhin genutzt. Das Landgericht von Ontario befand, dass das Projekt den Provinzplanungsrichtlinien entspricht und dass die vom Unternehmen vorgelegten Standortpläne, Überwachungsprogramme und adaptiven Managementmaßnahmen Fragen zu Grundwasser, Oberflächenwasser, Naturerbe, Staub, Sprengungen und Fluggestein angemessen behandeln können.

Diese Entscheidung ist eine vorläufige Entscheidung. Nelson Aggregate muss den Standortplan und das adaptive Managementprogramm noch überarbeiten. Das Landgericht von Ontario wird nach Fertigstellung der entsprechenden Unterlagen eine endgültige Anordnung erlassen; anschließend kann die zuständige Naturschutzbehörde der Provinz die Genehmigung für den Aggregatabbau erteilen. Vor dem offiziellen Abbau in den südlichen und westlichen Abbaustätten sind weitere Überwachungen, behördliche Prüfungen und Umweltgenehmigungen erforderlich.

Die Stadt Burlington hatte zuvor Einwände gegen die Erweiterung erhoben, da mögliche Auswirkungen auf Grundwasser, Wildtiere, die natürliche Umwelt und das Leben der Anwohner befürchtet wurden. Derzeit prüfen Rechts- und Technikberater die Entscheidung sowie die weiteren Optionen. Das Projektunternehmen plant, nach Abschluss des Abbaus und der Rekultivierung den bestehenden Steinbruch und die Erweiterungsfläche einer örtlichen Naturschutzbehörde zu übergeben, um einen öffentlichen Park und Freiflächen von fast 1.000 Acres (ca. 405 Hektar) zu schaffen.

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