Japanisches Umweltministerium: Ab dem Geschäftsjahr 2027 werden Fördermittel auf Perowskit fokussiert, Ziel sind 20 Gigawatt

2026-09-02 09:48
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de.wedoany.com-Bericht: Das japanische Umweltministerium hat entschieden, dass herkömmliche Silizium-Solarmodule, deren Installationskosten bereits deutlich gesunken sind, ab dem Geschäftsjahr 2027 aus dem neuen Förderprogramm ausgeschlossen werden.

Diese Anpassung zielt darauf ab, die staatliche Unterstützung auf Zukunftstechnologien wie Perowskit-Solarzellen zu konzentrieren und gleichzeitig industrielle Wettbewerbsfähigkeit und umweltpolitische Ziele zu berücksichtigen. Das japanische Umweltministerium erklärte, dass Japan etwa 30 % der weltweiten Jodversorgung ausmacht, wobei Jod ein wichtiger Rohstoff für Perowskit-Zellen ist. Perowskit-Zellen sind leicht und flexibel und können an Orten eingesetzt werden, an denen herkömmliche Module nur schwer zu installieren sind.

Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) hatte bereits im November 2024 erklärt, dass bis 2040 voraussichtlich etwa 20 Gigawatt neuer Photovoltaiksysteme auf Perowskit-Basis installiert werden sollen.

Im Oktober 2025 startete die New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) Japans ein sechsjähriges Forschungs- und Entwicklungsprogramm zur Förderung der großtechnischen Fertigung und Feldtests von Perowskit-Tandemsolarzellen. NEDO definierte außerdem 24 Forschungslinien für ein Programm im Zeitraum 2025–2029, die Solarzellen der nächsten Generation, Systemintegration, Netzstabilität und Recycling abdecken, und veröffentlichte eine Solarstrategie zur Unterstützung des japanischen Ziels, bis 2050 CO₂-Neutralität zu erreichen.

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