YIT erhält 94-Millionen-Euro-Auftrag für Sportzentrum in Helsinki

2026-09-04 15:05
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de.wedoany.com-Bericht: Am 2. September unterzeichnete YIT mit der Stadt Helsinki die Vereinbarung für die Umsetzungsphase des Schwimm- und Sportzentrums in Jätkäsaari. Der Auftrag im Wert von rund 94 Millionen Euro wird im dritten Quartal 2026 in den Auftragsbestand von YIT aufgenommen. Das Projekt wird als kooperativer Projektmanagementvertrag umgesetzt. Die neunmonatige Entwicklungsphase ist abgeschlossen, und Anfang September beginnen die Erdarbeiten, der Unterbau und die Fundamentarbeiten.

Die Gesamtgeschossfläche des Sportzentrums beträgt rund 21.000 Quadratmeter. Für Haupt- und Architekturplanung ist PES-Arkkitehdit Oy verantwortlich. Während der Entwicklungsphase wurde die geplante jährliche Besucherzahl der Schwimmeinrichtungen von 400.000 auf 550.000 angepasst. Nach der vollständigen Inbetriebnahme des gesamten Sportzentrums wird mit rund 850.000 Besuchern pro Jahr gerechnet; es bietet Platz für über 20 verschiedene Sportarten. Auf dem Dach entsteht zudem ein Außenaktivitätsbereich mit Laufbahn und Sportgeräten.

Zu den Schwimmeinrichtungen gehören ein 50-Meter-Becken mit acht Bahnen, ein Lehrbecken mit verstellbarer Wassertiefe, ein Sprungbecken, Kinder- und Flachwasserbecken, Wasserrutschen, Therapie- und Mehrzweckbecken, ein Kaltwasserbecken sowie ein Whirlpool. Die Hallensportflächen umfassen Mannschaftssporthallen, Gruppenfitnessräume, Tanz- und Yogastudios, ein Fitnessstudio, Funktions- und Krafttrainingsbereiche, Räume für Geschicklichkeits- und Athletiktraining, eine Boulderzone sowie Trainingsanlagen für Boxen und Kampfsport.

Wie aus den zuvor veröffentlichten Bauplänen der Stadt Helsinki hervorgeht, beginnen die Arbeiten im September 2026 zunächst mit Erdarbeiten, Bodenverbesserung und Fundamentarbeiten. 2027 stehen hauptsächlich Rohbau und Fassadenarbeiten an, während sich der Schwerpunkt von 2028 bis 2029 auf den Innenausbau verlagert. Das Projektgelände befindet sich an der Länsisatamankuja 1; das dortige ehemalige Bunkkeri-Lagergebäude wurde bereits abgerissen.

Die Gebäudeenergiesysteme werden die Abluftwärme aus dem Schwimmbadbereich für die Heizung zurückgewinnen; einen Teil des Stroms liefert die gebäudeeigene Solaranlage. Beim Materialkonzept sind kohlenstoffarmer Beton und recycelte Materialien vorgesehen. Das Projekt soll Ende 2029 bis Anfang 2030 in Betrieb genommen werden.

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