Poderosa aus Peru plant Investition von 25 Millionen Soles in den Ausbau der Aufbereitungsanlage Santa María I

2026-09-11 10:27
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de.wedoany.com-Bericht: Am 9. September gab Compañía Minera Poderosa den Ausbauplan für die Aufbereitungsanlage Santa María I bekannt. Geplant ist, die Erzverarbeitungskapazität von 600 Tonnen pro Tag auf 1000 Tonnen pro Tag zu erhöhen und begleitend neue bergbauliche Hilfseinrichtungen zu errichten. Das Projekt befindet sich in der Region La Libertad in Peru und erfordert eine Investition von etwa 25 Millionen Soles, umgerechnet rund 7,5 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen hat für die betreffenden Umbauten den vierten technischen Unterstützungsbericht (ITS) beim peruanischen Nationalen Dienst für die Zertifizierung nachhaltiger Investitionen (Senace) eingereicht.

Die Erweiterung der Aufbereitungsanlage Santa María I auf 1000 Tonnen pro Tag wird eine der wichtigsten Maßnahmen des Unternehmens in den kommenden Jahren sein. | Bild: Minera Poderosa

Der Ausbau umfasst neben der Erhöhung der Verarbeitungskapazität auch ein Hauptlager, eine Reparaturwerkstatt, Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung, einen neuen Grubenausgang sowie eine temporäre Lagerfläche für Altholz. Das Hauptlager dient zur Lagerung von Schienen, Mahlkugeln, Rohrleitungen, Metallgittern, Bohrgestängen und Materialien für den untertägigen Ausbau; die Reparaturwerkstatt ist für die Inspektion, vorbeugende Instandhaltung und Reparatur von Bergbaukippern, niedrigen Muldenkippern und Leichtfahrzeugen vorgesehen. Die Trinkwasseranlage umfasst zwei Wassertanks mit 100 Kubikmetern und 200 Kubikmetern sowie ein Gebäude für die Wasseraufbereitungsanlagen.

Im Rahmen der bergbaulichen Arbeiten ist zudem ein neuer Grubenausgang im Bereich Santa María geplant, über den das untertägig gewonnene Erz direkt zur Aufbereitungsanlage Santa María I transportiert werden soll. Alle neuen Einrichtungen befinden sich innerhalb des bereits 2017 genehmigten direkten Umweltverträglichkeitsbereichs. Senace genehmigte 2017 die Änderung der Umweltverträglichkeitsprüfung des Projekts unter dem Projektnamen „Betrieb des Bergwerks Santa María I und Erweiterung der Aufbereitungsanlage von 600 Tonnen pro Tag auf 1000 Tonnen pro Tag".

Für das Projekt wurden bereits mehrfach umwelttechnische Dokumente eingereicht. Im Jahr 2022 genehmigte Senace den zweiten ITS; im November 2023 wurde der dritte ITS genehmigt. Die Genehmigung von 2023 stellte ausdrücklich klar, dass die Umweltgenehmigung als solche nicht einer Baugenehmigung gleichkommt und für die Projektdurchführung weiterhin die jeweils geltenden Bau-, Grundstücks- und sonstigen spezifischen Genehmigungen erforderlich sind.

Klarzustellen ist, dass Poderosa bereits im März 2025 einen vierten ITS mit demselben Namen eingereicht, den Antrag danach aber aktiv zurückgezogen hat. Senace nahm den Rückzug am 27. August 2025 förmlich an und beendete das Verwaltungsverfahren mit der Nummer M-ITS-00066-2025. Der 2026 bekannt gegebene vierte ITS ist daher als neue Voranmeldung zu werten und darf nicht mit dem 2025 beendeten Verfahren vermischt werden.

Offiziellen Angaben von Poderosa zufolge verfügen die beiden Aufbereitungsanlagen Santa María I und Marañón derzeit zusammen über eine Verarbeitungskapazität von etwa 980 Tonnen pro Tag und nutzen beide die Cyanidlaugung zur Goldgewinnung. Im Jahr 2024 verarbeiteten beide Anlagen zusammen 697701 Tonnen Erz und produzierten 293873 Unzen Gold bei einer Gesamtgoldausbeute von 90,46 %.

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