Cosa startet 2.500-Meter-Bohrprogramm beim Uranprojekt Darby in Kanada

2026-09-16 15:01
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de.wedoany.com-Bericht: Am 16. September gab das kanadische Unternehmen Cosa Resources den Start einer neuen Bohrkampagne beim Uranprojekt Darby in Saskatchewan bekannt. Geplant sind Bohrungen von bis zu 2.500 Metern Länge, die sich auf die beiden Mineralisierungstrends Gamma und Bravo konzentrieren. Das Projekt Darby befindet sich im gemeinsamen Besitz von Cosa und Denison Mines, wobei Cosa 70 % hält und als Betreiber des Projekts fungiert, während Denison 30 % hält. Das Projekt liegt etwa 10 Kilometer westlich der Uranmine Cigar Lake von Cameco.

Die diesjährige Bohrkampagne knüpft an die Explorationsergebnisse des Winters 2026 an. Im Bereich Gamma hatte das frühere Bohrloch DB24-41 eine Struktur- und Alterationszone mit einer Mächtigkeit von über 100 Metern identifiziert und dabei eine graphitische Grundgebirgsstörung, einen Reliefunterschied der Diskordanzfläche von über 30 Metern sowie auf anomal erhöhte Uran-Geochemiewerte im Grundgebirgssandstein festgestellt. Historische Bohrlöcher nördlich des Projekts hatten ebenfalls Uranmineralisierungen in der Nähe des Gamma-Trends nachgewiesen. Die aktuelle Arbeit soll die betreffenden Strukturen und die Fortsetzung der Mineralisierung weiter verfolgen.

Im Bereich Bravo werden die Bohrlöcher entlang der Mineralisierungsrichtung historischer Bohrungen weiter angesetzt. Frühere Explorationsergebnisse zeigen, dass in diesem Gebiet graphitische Strukturen, Alterationen und Uranmineralisierungen sowie ein Reliefunterschied der Diskordanzfläche von über 25 Metern vorliegen. Cosa wird sich insbesondere auf die Untersuchung der streichenden Fortsetzung konzentrieren. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass sich die magnetische Tiefanomalie, in der sich Bravo befindet, in nordöstlicher Richtung bis zum Minengebiet Cigar Lake erstreckt, was eine Grundlage für die weitere geologische Interpretation und die Auswahl von Bohrzielen bietet.

Das Projekt Darby umfasst mehrere leitfähige Anomaliezüge und eine Reihe historischer schwacher Uranmineralisierungsdurchörterungen, doch zahlreiche Abschnitte entlang des Streichens wurden bisher nicht systematisch erkundet. Cosa hat seit 2025 kontinuierlich historische Bohrloch-, geophysikalische und geochemische Daten neu aufgearbeitet und nach der Winterbohrkampagne 2026 die Priorität von Zielgebieten wie Gamma und Bravo weiter erhöht. Das Unternehmen verfügt derzeit über Barmittel von etwa 16 Millionen kanadischen Dollar, womit die diesjährige Sommerbohrkampagne und die anschließenden Explorationspläne für 2027 abgedeckt werden können.

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