Das argentinische Energieunternehmen Genneia hat den offiziellen kommerziellen Betrieb des Solarparks Anchoris in Luján de Cuyo in der Provinz Mendoza bekannt gegeben. Mit einer Gesamtinvestition von 160 Millionen US-Dollar verfügt das Projekt über eine installierte Leistung von 180 MW und nutzt 360.000 bifaziale Solarmodule auf einem 395 Hektar großen Gelände. Dies ist das zweite Solarprojekt in der Provinz Mendoza, dessen Strom über den Renewable Energy Periodic Market (MATER) an große Industriekunden geliefert wird.

Die installierte Leistung des Anchoris-Kraftwerks wurde zweimal angepasst: Im Juli 2024 genehmigte die argentinische Regulierungsbehörde ENRE eine Erhöhung von 115 MW auf 180 MW; im März 2025 genehmigte ENRE erneut einen schrittweisen Ausbau von 21,3 MW auf 115 MW. Mit der Inbetriebnahme dieses Projekts steigt die gesamte installierte Solarleistung in der Region Cuyo auf 490 MW, wodurch ein Clustereffekt mit bestehenden Solarparks wie Ulum und Tocota Phase III entsteht. Genneia baut außerdem das 180-MW-Solarkraftwerk San Rafael in Mendoza und treibt das 130-MW-Projekt San Juan Sur in San Juan voran. Bis 2026 wird die installierte Solarleistung in der Region Cuyo voraussichtlich 800 MW erreichen.
Als Kernstück seines Investitionsplans 2022–2026 plant Genneia, rund 900 Millionen US-Dollar in erneuerbare Energien zu investieren, darunter das bereits erwähnte Solarprojekt und den Windpark La Elbita in der Provinz Buenos Aires. Die installierte Gesamtkapazität des Unternehmens für erneuerbare Energien beträgt derzeit über 1.250 MW, davon 945 MW Windkraft und 490 MW Solarenergie. Bis 2026 soll sie voraussichtlich auf über 1.700 MW steigen. Der von Anchoris und anderen Projekten erzeugte Strom wird im Rahmen des MATER-Programms in erster Linie Unternehmenskunden versorgen und so zur Energiewende in Argentinien beitragen.









