Der norwegische Energiekonzern Equinor kündigte Unterstützung für das dänische Offshore-Windkraftprojekt Orsted an.
2025-09-02 17:19
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Der norwegische Energiekonzern Equinor (EQNR.OL) gab kürzlich bekannt, dass er die Bezugsrechtsemission des dänischen Offshore-Windkraftentwicklers Orsted (ORSTED.CO) in Höhe von 9,4 Milliarden US-Dollar unterstützen wird. Dieser Schritt soll Orsteds Bilanz stärken und die regulatorischen Herausforderungen im US-amerikanischen Offshore-Windkraftmarkt bewältigen.

Equinor erklärte in einer Erklärung: „Um den Herausforderungen der Offshore-Windenergie zu begegnen, wird die Branche Konsolidierung und neue Geschäftsmodelle erleben.“ Das Unternehmen ist überzeugt, dass eine engere industrielle und strategische Zusammenarbeit mit Orsted für beide Anteilseigner Mehrwert schaffen kann. Die norwegische Regierung hält 67 Prozent der Anteile an Equinor und signalisiert damit die Absicht des Landes, die Zusammenarbeit im Offshore-Windsektor zu stärken.

Orsted wird in Kürze eine außerordentliche Hauptversammlung abhalten, um die Zustimmung der Aktionäre zur Kapitalerhöhung einzuholen. Als Hauptgrund für die Kapitalerhöhung nannte das Unternehmen „erhebliche negative Entwicklungen“ in der US-Offshore-Windindustrie. Equinor plant, neue Aktien im Wert von bis zu 6 Milliarden dänischen Kronen (ca. 941 Millionen US-Dollar) zu zeichnen und äußerte sich zuversichtlich in Orsteds Geschäftsentwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit der Offshore-Windindustrie.

Das US-amerikanische Bureau of Ocean Energy Management (BOEM) hat kürzlich mehrere regulatorische Maßnahmen gegen Offshore-Windprojekte ergriffen. Im vergangenen Monat erließ die Behörde einen Baustopp für Orsteds 1,5 Milliarden Dollar teures Revolution Wind-Projekt, das zu 80 Prozent fertiggestellt war. Im April setzte das BOEM auch Equinors Empire Wind 1-Projekt in der Nähe von New York aus.

Trotz der Herausforderungen auf dem US-Markt bekräftigte Orsted seine Pläne für eine Bezugsrechtsemission. Die dänische Regierung, die 50,1 % der Anteile an Orsted hält, hat ihre Beteiligung an der Bezugsrechtsemission bestätigt. Equinor erklärte, die Entwicklungen auf dem US-Markt aufmerksam zu beobachten und den Dialog mit Orsted fortzusetzen. Das Unternehmen plant außerdem, vor der nächsten Hauptversammlung Kandidaten für den Orsted-Vorstand zu nominieren.

Diese Zusammenarbeit zeigt, dass nordische Energieunternehmen ihre strategische Zusammenarbeit im Offshore-Windenergiesektor stärken und gemeinsam regulatorische Änderungen und Branchenherausforderungen auf dem internationalen Markt angehen.

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