Kalifornisches Startup OceanWell treibt energieeffiziente Meerwasserentsalzung voran
2026-01-19 16:22
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Trotz wechselnder Energiepolitik investieren US-Unternehmen kontinuierlich in saubere Technologieinnovationen. Das kalifornische Startup OceanWell arbeitet an der Entwicklung eines neuartigen Meerwasserentsalzungssystems, das mit dem natürlichen Wasserdruck der Tiefsee arbeitet und darauf abzielt, die Abhängigkeit der Branche von herkömmlicher Energie erheblich zu verringern.

Hergebrachte Meerwasserentsalzungsverfahren verbrauchen große Mengen an Energie, um den hohen Druck zu erzeugen, der Wasser durch Filtermembranen presst. Das US-Energieministerium weist darauf hin, dass die Energiekosten 25 % bis 40 % der Gesamtkosten der Entsalzung ausmachen können. OceanWells Lösung besteht darin, modulare Behandlungskapseln auf dem Meeresboden zu platzieren, die den umgebenden Wasserdruck direkt nutzen, um den Großteil der Arbeit zu erledigen. Das Unternehmen gibt an, dass seine Technologie den Energieverbrauch um bis zu 40 % senken, gleichzeitig den Ausstoß hochkonzentrierter Sole vermeiden und die Auswirkungen auf das Meeresleben reduzieren kann.

Der CEO des Unternehmens, Robert Bergström, betonte das Potenzial für globale Anwendungen: „Diese Zusammenarbeit markiert einen weiteren Schritt in Richtung unseres Ziels, Küstengemeinden weltweit nachhaltig Wasser in großem Maßstab bereitzustellen." Derzeit treibt OceanWell sein erstes kommerzielles Pilotprojekt für eine „Wasserfarm" in Kalifornien voran und arbeitet mit dem japanischen Unternehmen Kubota Corporation an Pumpentechnologie. Kürzlich expandierte das Unternehmen nach Europa und schloss eine Vereinbarung mit der öffentlichen Wasserbehörde in der Region Nizza in Frankreich, um später in diesem Jahr ein neues Testprojekt zu starten.

Neben der Energieeinsparung ermöglichen das modulare Design und die Offshore-Platzierung der Technologie auch die Einsparung von Landfläche und erhöhen ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Naturkatastrophen. In den USA erkunden auch andere Organisationen wie Eden Technology in Utah und Forschungsteams der University of California, Santa Barbara, verschiedene Wege, um den Energieverbrauch und den CO2-Fußabdruck der Meerwasserentsalzung zu verringern.

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