Kernvorteile von flexiblen PV-Montagesystemen (vorgespannte Seilnetz-Montagesysteme)
Flexible Montagesysteme verwenden hochfeste vorgespannte Stahlseilnetze als primäre Tragkonstruktion. Im Vergleich zu herkömmlichen starren Festmontagesystemen liegen die Vorteile in komplexem Gelände und Szenarien mit gemischter Flächennutzung. Die Vorteile sind wie folgt zusammengefasst:
I. Große Spannweite, hohe Durchfahrtshöhe, geeignet für PV-Kombiprojekte (hervorstechendster Vorteil)
- Einzelne Spannweite üblicherweise 25–60 m, ohne zahlreiche Zwischenstützen; die Durchfahrtshöhe kann flexibel zwischen 2–8 m eingestellt werden, bei einigen Lösungen bis zu 10 m.
- Erste Wahl für Agri-PV und Fischerei-PV: Keine dichten Stützenreihen darunter, behindert nicht landwirtschaftliche Maschinen, Aquakultur oder Obstbaumwachstum; die landwirtschaftlich nutzbare Fläche wird erheblich erhöht.
- Unter gleichen Grundstücksbedingungen ist die Moduldichte im Vergleich zu starren Montagesystemen um 30 %–50 % höher, was die Landnutzungseffizienz deutlich verbessert.
II. Extrem starke Geländeanpassungsfähigkeit, reduziert Erdarbeiten und Pfahlgründungen
- Geeignet für Berggebiete mit 15°–35° Neigung, Schluchten, Bergsenkungsgebiete, Wattflächen, Fischteiche und unebenes Gelände; Anpassung an Geländehöhenunterschiede ohne großflächige Ausgrabungen oder Geländenivellierung, maximaler Schutz der ursprünglichen Vegetation.
- Deutliche Reduzierung der Pfahlgründungen: Im Vergleich zu herkömmlichen starren Montagesystemen werden 40 %–60 % weniger Pfahlgründungen benötigt, was die Baukosten für das Fundament erheblich senkt; besonders vorteilhaft bei weichem Untergrund und Wasserflächen.
- Überbrückung von Senken, Gräben und Teichen möglich – löst das Problem starrer Montagesysteme, die Gewässer und Täler nicht überqueren können.
III. Materialeinsparung, klare Kostenvorteile im Gesamtbau
- Durch die Vorspannung der Stahlseile werden zahlreiche Stahlhaupt- und -nebenträger ersetzt; geringerer Stahlverbrauch pro Megawatt, Stahleinsparung von ca. 30 %–35 %.
- Gesamtbaukosten bei Berg- und Wasserprojekten niedriger als bei starren Montagesystemen; bei kleinen Flachlandprojekten ist der Vorteil weniger ausgeprägt.
- Leichtere Komponenten, geringere Transportanforderungen, insbesondere bei abgelegenen Bergprojekten.
IV. Strukturmechanische Eigenschaften: Einzigartiger Windwiderstandsmechanismus
- Es handelt sich um eine vorgespannte Zugstruktur, die bei starkem Wind durch kontrollierte elastische Verformung Windenergie absorbiert und Schwingungsenergie dissipiert, wodurch Spannungskonzentrationen und Versagen bei starren Systemen unter starkem Wind vermieden werden; bei fachgerechter Auslegung beständig gegen Taifune und starke Böen.
- In Kombination mit Dämpfungssystemen wird die durch Windschwingungen verursachte Modulbewegung reduziert und das Risiko von Mikrorissen in PV-Modulen verringert (abhängig von fachgerechter Konstruktion und Schwingungsdämpfungskomponenten).
Hinweis: Nicht optimierte einfache flexible Montagesysteme können anfällig für Windschwingungen sein; Schwingungsdämpfer, seitliche Begrenzungen und Dämpfungsvorrichtungen sind zwingend erforderlich.
V. Bessere Belüftung und Wärmeableitung, leichte Steigerung des Energieertrags
Der Bereich unter dem Montagesystem ist offen und gut belüftet, was zu niedrigeren Betriebstemperaturen der Module führt; die Luftzirkulation innerhalb der Array-Struktur ist ungehindert, was den Energieertrag nachweislich um 2 %–4 % steigert.
VI. Bau- und ökologische Vorteile
- Hoher Anteil werksgefertigter Komponenten; vor Ort hauptsächlich Seilvorspannung und Modulmontage; die Bauzeit bei Bergprojekten kann um 30 %–40 % verkürzt werden, weniger schwere Maschinen erforderlich.
- Geringe Bauauswirkungen, weniger Bodenerosion, erfüllt leichter Umweltauflagen für ökologische Wiederherstellung, Wald- und Minensanierungsprojekte.





