ExxonMobil und Halliburton haben bei Offshore-Bohrarbeiten in Guyana erstmals das branchenführende, vollautomatische Closed-Loop-Geosteering-System eingesetzt. Dieses innovative Projekt vereint Bohrstrangautomatisierung, Untergrundinterpretation und Geosteering mit Echtzeit-Bohroptimierung, um die Genauigkeit der Bohrlochplatzierung und die Betriebseffizienz zu steigern.
Halliburton nutzte seine LOGIX™ Orchestrierungsplattform in Kombination mit dem EarthStar® Ultra-Deep-Resistivitätsdienst und dem DrillTronics®-automatisierten Bohrstrangsteuerungssystem von Sekal. Das geschlossene System überwacht kontinuierlich geologische Daten, passt Bohrparameter automatisch an, stellt sicher, dass das Bohrloch innerhalb der Reservoirabgrenzungen bleibt und optimiert gleichzeitig den Bohr- und Trippvorgang.
Der automatisierte Workflow verbindet Echtzeit-Geoinformationen, Bohrlochplatzierungsentscheidungen und Bohrstrangsteuerung miteinander und beseitigt so die traditionelle Trennung zwischen Untergrundinterpretation und Bohrausführung. Das Projekt wurde vom Wells Alliance Guyana-Team durchgeführt, zu dessen Mitgliedern ExxonMobil, Noble und Sekal gehören.
Jim Collins, Vice President von Halliburton Sperry Drilling, sagte: „Wenn Untergrundeinsicht, Automatisierung und Bohrsysteme durch Closed-Loop-Automatisierung zusammenarbeiten, erreichen wir ein neues Leistungsniveau.“
Das System platzierte erfolgreich einen horizontalen Abschnitt von etwa 470 Metern innerhalb des Reservoirs, reduzierte die Trippzeit um etwa 33 % und verkürzte die Fertigstellungszeit des Reservoirabschnitts gegenüber dem ursprünglichen Plan um etwa 15 %.









