Sunfire aus Deutschland wird eine SOEC-Elektrolyseur-Demonstrationsanlage am BASF-Standort errichten
2026-05-11 17:33
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de.wedoany.com-Bericht: Wie Wedoany.com berichtet, hat der deutsche Elektrolyseur-Hersteller Sunfire kürzlich angekündigt, am Standort Schwarzheide in Brandenburg des Chemiekonzerns BASF eine Demonstrationsanlage mit einem Hochtemperatur-Festoxid-Elektrolyseur (SOEC) zu installieren. Ziel ist es, die Betriebsleistung dieser Technologie im industriellen Maßstab zu validieren und den großflächigen Einsatz von grünem Wasserstoff zu unterstützen. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Ende 2026 geplant.

Dieser SOEC-Elektrolyseur wird bei einer Temperatur von 850 Grad Celsius betrieben und erreicht einen elektrischen Wirkungsgrad von 89 % bezogen auf den unteren Heizwert (LHV). Sunfire zufolge ermöglicht dieser Technologiepfad niedrigere Stromgestehungskosten für die Wasserstoffproduktion. Ende 2025 wurde bereits ein Elektrolyseur mit derselben Technologie in der Raffinerie für erneuerbare Produkte des finnischen Unternehmens Neste in Rotterdam, Niederlande, installiert.

Christian von Olshausen, Chief Technology Officer von Sunfire, erklärte dazu: „Die Hochtemperaturelektrolyse bietet Effizienzvorteile für den Dekarbonisierungsprozess energieintensiver Industrien." Er wies darauf hin, dass diese Anlage am BASF-Standort dazu beitragen wird, die Technologie unter industriellen Bedingungen im Langzeitbetrieb zu testen. Sunfire hat seinen Hauptsitz in Dresden und erhofft sich durch dieses Demonstrationsprojekt, weitere Betriebserfahrungen für die spätere Umsetzung großer Industrieprojekte zu sammeln.

Diese Kooperation platziert den SOEC-Elektrolyseur direkt am Standort der Chemieproduktion und schafft so eine direkte Verbindung zwischen der Wasserstofferzeugung und dem industriellen Bedarf. Dies bietet ein Szenario zur technologischen Validierung für die Dekarbonisierung des Energieverbrauchs in Branchen mit hohen Emissionen, wie der Chemieindustrie.

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