Der Block 2 des Kernkraftwerks Rostov wurde nach Abschluss einer planmäßigen vorbeugenden Generalüberholung, die auch Modernisierungsarbeiten umfasste, am 20. März 2026 wieder mit dem Stromnetz synchronisiert und erreichte am darauffolgenden Tag die Nennleistung.

Die Überholungsarbeiten umfassten mittlere Reparaturen an der Reaktoranlage mit teilweiser Entladung des Reaktorkerns, die Instandsetzung der Hauptreaktorausrüstung und aller drei Sicherheitssysteme. In der Turbinenhalle führten das Kraftwerkspersonal und Mitarbeiter von Auftragnehmern gemeinsam eine Kernüberholung der Niederdruckzylinder und der Turbogeneratorrotoren sowie Wartungsarbeiten an anderen wichtigen Anlagen durch.
Neben den Instandsetzungsarbeiten wurde während der Stillstandszeit eine Reihe von Modernisierungsprojekten umgesetzt, wobei der Schwerpunkt auf der Aufrüstung der Notstromversorgung und des Beleuchtungsnetzes des Kernkraftwerks Rostov lag.
An der Generalüberholung waren etwa 1500 Fachkräfte beteiligt, darunter Mitarbeiter der Instandhaltungsdienste des Kraftwerks, der Volgodonsker Atomenergoremont (ein Tochterunternehmen von Atomenergoremont) und anderer Auftragnehmer.
Der Direktor des Kernkraftwerks Rostov, Andrei Salnikow, erklärte: „Die Generalüberholung von Block 2 leitet die umfangreichen Instandhaltungsaktivitäten des Kernkraftwerks Rostov im Jahr 2026 ein. Im weiteren Verlauf wird die planmäßige vorbeugende Wartung von Block 1, die auch Maßnahmen zur Lebensdauerverlängerung umfasst, fortgesetzt, und bis Ende des Jahres soll die routinemäßige planmäßige Wartung von Block 4 abgeschlossen sein. Bei der durchgeführten Generalüberholung von Block 2 wurden alle Aufgaben, die auf die Aufrechterhaltung eines stabilen Betriebszustands der Ausrüstung und die Gewährleistung einer sicheren Stromerzeugung abzielten, erfolgreich abgeschlossen.“
Derzeit arbeiten die Blöcke 2, 3 und 4 des Kernkraftwerks Rostov gemäß dem Lastfahrplan des Netzbetreibers normal.









