Deutsches Unternehmen Entrix erhält 43 Millionen Euro Investition zur Expansion des Batteriespeicherdienstleistungsmarkts in Europa
2026-03-27 13:58
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Das deutsche Unternehmen für Batterieoptimierung Entrix hat kürzlich bekannt gegeben, eine Investition in Höhe von 43 Millionen Euro (ca. 46,4 Millionen US-Dollar) von einem Konsortium aus Investoren erhalten zu haben. Zu den Investoren gehören der Solar Impulse Venture Fund der BNP Paribas, Allianz, Junction Growth Investors, AENU, Enpal, Abacon, Korys und die Arvantis Group. Die Mittel sollen die weitere Expansion von Entrix auf dem europäischen Markt unterstützen, insbesondere durch den Ausbau der Flexibilität seiner Batteriespeicher-Dienstleistungen in der Iberischen Region.Grafische Darstellung zu Batteriespeichern

Entrix verwaltet derzeit über 70 Batteriespeichersysteme mit einer vertraglich vereinbarten Kapazität von 3 GW/8,5 GWh, von denen bis Ende 2026 voraussichtlich 2 GW in Betrieb sein werden. Das Projektportfolio des Unternehmens umfasst eigenständige Speicheranlagen, Kollokationsprojekte von Solarenergie und Batterien sowie virtuelle Kraftwerke. Deutschland ist sein größter Markt. Das in München ansässige Unternehmen betreibt eines der ersten großen Batteriesysteme des Landes. Zu seinen Kunden zählen unabhängige Stromerzeuger, kommunale Versorger sowie Unternehmen wie DB Energie, MEAG und Encavis.

Neben Deutschland unterhält Entrix Teams und Büros in Spanien, Italien und Polen. Im September 2025 unterzeichnete das Unternehmen eine Vereinbarung mit Greenvolt Power zur Entwicklung von Batteriespeicherprojekten mit 1,3 GW/5,2 GWh in Polen, die noch in diesem Jahr in Betrieb gehen sollen. Im Juni 2025 trat Entrix in den italienischen Markt ein und bietet Managementdienste für gewerbliche Batteriebesitzer an, die am MACSE-Auktionsprogramm teilnehmen. Das Unternehmen ist auch auf dem portugiesischen Markt aktiv und erwartet nach dem Stromausfall im iberischen Netz im April 2025 ein deutlich gestiegenes Nachfragewachstum nach Flexibilitätsdienstleistungen.

Steffen Schülzchen, Gründer und CEO von Entrix, kommentierte die Finanzierungsrunde: „Die Größe der uns anvertrauten Projekte spiegelt den strukturellen Wandel im Energiesystem wider. Flexibilität ist zu einer kritischen Infrastruktur geworden. Unsere Aufgabe ist es, die technische Leistung in stabile, risikoadjustierte Investorenerträge umzuwandeln, gleichzeitig die Netzresilienz zu stärken und die Integration von erneuerbaren Energien in großem Maßstab zu ermöglichen.“ Diese Investition wird Entrix dabei unterstützen, seine Batteriespeicherdienstleistungen in europäischen Regionen wie dem iberischen Markt auszubauen und die wachsende Nachfrage nach Flexibilität zu bedienen.

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