Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat kürzlich die algerische Hauptstadt Algier besucht und sich mit Präsident Abdelmadjid Tebboune getroffen. Beide Seiten vereinbarten, die Energiezusammenarbeit zu verstärken, um Italiens Herausforderungen bei der Gasversorgung und -preisen zu bewältigen. Meloni erklärte, Italien hoffe, mehr Gasressourcen aus Algerien zu beziehen, insbesondere vor dem Hintergrund langfristiger Unterbrechungen der Flüssiggasexporte aus Katar, die etwa 10 % des jährlichen italienischen Verbrauchs ausmachen.
Daten zeigen, dass Algerien im vergangenen Jahr etwa 20 Milliarden Kubikmeter Gas nach Italien lieferte, was 30 % des jährlichen italienischen Verbrauchs entspricht. Fast die Hälfte davon wurde über Verträge zwischen Sonatrach und Eni geliefert. Dieser Besuch unterstreicht Italiens Bemühungen um eine Diversifizierung seiner Energiequellen, um die Abhängigkeit von externen Lieferungen zu verringern.









