ANDRITZ liefert zehn Turbinen für Modernisierung der Wasserkraftkaskade Vrla in Serbien
2026-03-30 12:10
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Die Wasserkraftkaskade Vrla in Serbien wird modernisiert, um ihre Nennleistung von 129 MW auf 137 MW zu erhöhen. Das System besteht aus vier Anlagen, die seit sieben Jahrzehnten in Betrieb sind und derzeit in der Regel unter ihrer Auslegungskapazität arbeiten. Die Modernisierungsarbeiten sollen vier Jahre dauern, wobei die Stromproduktion während dieser Zeit kontinuierlich aufrechterhalten wird.

Der Hauptauftragnehmer Energotehnika Južna Bačka hat die österreichische Gruppe ANDRITZ mit der Planung, Fertigung, Installation und Inbetriebnahme von zehn Turbinen sowie der zugehörigen Ausrüstung beauftragt. ANDRITZ wird vier Peltonturbinen und sechs Francisturbinen für das Modernisierungsprojekt der serbischen Wasserkraftkaskade liefern.

ANDRITZ deutete an, dass der Auftragswert im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegt und bereits in die Auftragseingänge des ersten Quartals 2026 eingerechnet wurde. Der Konzern liefert Anlagen und technische Unterstützung für Branchen wie Wasserkraft, einschließlich Zellstoff und Papier, Metall und Umwelt.

Die Wasserkraftwerke, bekannt als Vrla 1-4, nutzen das Wasser aus dem Stausee des Vrla-Sees zur Stromerzeugung. Die Gesamtinvestition für das Projekt beträgt 109,7 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich durch ein Darlehen der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), einen Zuschuss von 15,4 Millionen Euro von der EU über den Westbalkan-Investitionsrahmen (WBIF) und einen Eigenbeitrag von 27,26 Millionen Euro vom serbischen Stromversorger EPS.

Zu den weiteren Beteiligten gehören der Ausrüstungslieferant Gamesa Electric. Die Bauüberwachung obliegt dem schweizerisch-serbischen Konsortium Gruner-NET Invest, während das Mihajlo Pupin Institut in Belgrad das Leitsystem wiederaufbauen und modernisieren wird. Serbien plant zudem den Bau weiterer Pumpspeicherkraftwerke in der Zukunft.

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